Häckens triumph: schröder schnappt sich europa cup!

Göteborg feiert! BK Häcken hat sich in einem dramatischenFinale gegen Hammarby IF den ersten Europa Cup in der schwedischen Fußballgeschichte gesichert. Felicia Schröder war die unumstrittene Matchwinnerin und katapultierte ihr Team mit einem historischen Hattrick zum Titel.

Ein finale voller spannung und dramatik

Ein finale voller spannung und dramatik

Das Rückspiel in Göteborg endete mit einem knappen 3:2 (2:1) für Häcken, nachdem die erste Partie bereits mit 1:0 an die Mannschaft aus Göteborg gegangen war. Damit ist die lange Durststrecke für schwedische Klubs im Europapokal beendet – seit Umeås Sieg im Jahr 2004 warteten Fans auf diesen Moment. Doch es war nicht nur die historische Bedeutung des Sieges, die das Spiel so besonders machte, sondern vor allem die herausragende Leistung von Felicia Schröder.

Schon in der 5. Minute brachte sie Häcken in Führung, erhöhte den Druck mit dem 2:0 in der 9. Minute und machte den Sack dann mit dem 3:1 in der 53. Minute ge dicht. Hammarby, mit der deutschen Torhüterin Melina Loeck im Kasten, kämpfte zwar verbissen, konnte aber den frühen Rückstand nicht mehr aufholen. Svea Rehnberg (26.) und Elin Sörum (47.) erzielten zwar Anschlusstreffer, doch Schröders Leistung war schlichtweg zu dominant.

Die 19-jährige Stürmerin brilliert: Schröder hat nicht nur im Finale überzeugt. Bereits im Hinspiel traf sie und steuerte beim Halbfinalsieg gegen Eintracht Frankfurt zwei Tore bei. Mit insgesamt acht Treffern im Turnierverlauf ist sie unangefochtene Toptorschützin des Wettbewerbs. Ihre Treffsicherheit und ihr Siegeswille machten sie zur Schlüsselfigur für Häckens Erfolg.

Die Leistung von Melina Loeck im Tor von Hammarby darf man dabei nicht unerwähnt lassen. Trotz der Niederlage zeigte sie eine Reihe starker Paraden und hielt ihr Team im Spiel. Aber am Ende war es eben der Tag von Felicia Schröder, die mit ihrem außergewöhnlichen Können die Europa Cup Trophäe nach Göteborg holte. Häcken hat damit einen wichtigen Schritt in der europäischen Fußbaltszene getan und gezeigt, dass man auch in Zukunft mit den besten Teams Europas mithalten kann.