Ackermann poltert auf: giro d’italia wird zur bühne für etappensiege!
Pascal Ackermann hat die Radsportwelt mit einer klaren Ansage überrascht: Der deutsche Sprinter reist zum Giro d’Italia ab dem 8. Mai nicht nur als Mitfahrer an, sondern mit dem festen Vorsatz, Etappen zu gewinnen. Nach einer Phase der Umstellung und des Findens scheint der erfahrene Sprinter bereit für eine Glanzleistung zu sein.

Neues team, neuer wind: jayco alula gibt ackermann auftrieb
Der Wechsel zum australischen Team Jayco AlUla im vergangenen Winter hat Ackermann sichtlich gutgetan. „Wir haben eine super Truppe, viele deutschsprachige Fahrer, was die Atmosphäre enorm erleichtert und für jede Menge Spaß sorgt“, schwärmt der 32-Jährige. Diese positive Dynamik könnte der Schlüssel zu seiner Rückkehr an die Spitze des Sprintfeldes sein.
Die bisherige Saison war für Ackermann zwar noch von wenigen großen Erfolgen geprägt – ein dritter Platz in der AlUla Tour und ein zweiter Platz bei Bredene Koksijde zeigen aber, dass die Form stimmt. Doch der Giro d’Italia bietet nun die Chance, aufzuholen und seine Ambitionen unter Beweis zu stellen. Denn Ackermann ist kein Unbekannter in Italien: Bereits 2019 feierte er drei Etappensiege bei der Grand Tour und sicherte sich das begehrte lila Trikot des besten Sprinters.
Die Vorbereitung auf den Giro war intensiv: „Ich hatte jetzt drei Wochen Training. Ich lasse mich jetzt einfach mal überraschen, wie es wird“, so Ackermann nach seinem vorzeitigen Ausstieg beim Eschborn-Frankfurt. Die Spannung steigt, und die Fans dürfen gespannt sein, ob der deutsche Sprinter seine Sprinterstärke am Start zeigen kann.
Die Konkurrenz im Sprint wird zwar groß sein, doch Ackermanns Erfahrung und sein neu gewonnenes Selbstvertrauen machen ihn zu einem ernstzunehmenden Kandidaten. Schon 2019 bewies er, dass er in der Lage ist, auch die stärksten Sprinter auszumanövrieren. Ob er dieses Kunststück nun wiederholen kann, bleibt abzuwarten. Doch eines ist klar: Pascal Ackermann ist bereit, auf dem Giro d’Italia Geschichte zu schreiben.
