Gummersbach dominiert wetzlar: zehnter sieg in serie!
Die Marschmusik schallt in Oberberg: Der VfL Gummersbach hat auch Wetzlar im vermeintlichen Spitzenspiel der Handball-Bundesliga deutlich untergeordnet. Mit einem beeindruckenden 32:24-Erfolg feierten die Fans einen weiteren Sieg im eigenen Haus und untermauerten den Aufwärtstrend ihrer Mannschaft. Ein Sieg, der die Champions League-Träume am Leben hält.
Die defensive entscheidet das spiel
Schon früh wurde deutlich, wer am Samstagabend die Oberhand behalten würde. Die Gummersbacher Abwehrarbeit war schlichtweg herausragend. Die HSG Wetzlar fand kaum Mittel, um die schnellen und aggressiven Verteidiger des VfL zu überwinden. Gerade einmal acht Tore gelang den Gästen im ersten Durchgang – ein erschreckendes Zeugnis der Dominanz der Heimmannschaft. Torwart Dominik Kuzmanovic war mit elf Paraden ein sicherer Rückhalt und verhinderte noch mehr Gegentore. Die Wetzlarer Offensivbemühungen wurden immer wieder durch schwierige Würfe vereitelt.
Der starke Ludvig Hallbäck führte die Gummersbacher Angriffe an und erzielte neun Treffer. Kay Smits steuerte sechs Tore bei, während Miro Schluroff mit fünf Treffern ebenfalls überzeugte. Doch der Schlüssel zum Erfolg lag zweifelsohne in der kompakten Defensive.
Ein Wermutstropfen für den VfL: Miro Schluroff musste im zweiten Abschnitt mit einer Schulterverletzung das Feld verlassen. Wie schwerwiegend die Verletzung ist, wird die kommenden Tage zeigen.

Wetzlar kämpft, doch gummersbach zieht davon
Zur Pause war die Partie bereits entschieden. Die Gummersbacher führten klar mit 17:8. Wetzlar zeigte zwar kurzzeitig eine Reaktion zu Beginn der zweiten Halbzeit, doch die Hausherren konterten mit einer weiteren Steigerung ihrer Leistung. Tilen Kodrin sorgte mit seinem Treffer in der 38. Minute für die erste zweistellige Führung der Gummersbacher. Danach spielten die Oberbergischen das Spiel souverän zu Ende. Die Abwehr ließ kaum noch Durchlässigkeit zu, und die Angreifer nutzten die sich bietenden Chancen konsequent aus.
Für die HSG Wetzlar bedeutet die Niederlage eine herbe Enttäuschung. Die Mannschaft bleibt mit elf Punkten auf dem 17. Platz und muss sich beeilen, um den Abstieg zu vermeiden. Der Abstand zum rettenden Ufer ist gering, aber die Konkurrenz schläft nicht. GWD Minden liegt nur einen Punkt entfernt.
Der Blick geht nun nach vorne: Am Donnerstag empfängt Gummersbach zum Nachholspiel den Tabellenletzten aus Leipzig. Ein weiteres Duell gegen ein Kellerkind – eine vermeintlich einfache Aufgabe, die der VfL vor der Brust hat. Doch angesichts der aktuellen Form ist zu erwarten, dass die Mannschaft diese Chance nutzen wird, um den Punktestapel weiter zu erhöhen.
Die Siegeswelle reißt nicht ab – Gummersbach ist in Topform und scheint auf dem besten Weg in Richtung Champions League. Ein beeindruckender Auftritt, der den Handball-Bundesliga in Atem hält.
