Guardiola fordert zweiten byd sealion 7 – nur für barcelona
Pep Guardiola parkt jetzt auch in Barcelona. Der Coach von Manchester City ließ sich nach dem Sealion 7, den er in Manchester fuhr, ein zweites Exemplar des elektrischen SUV nach Katalonien liefern – eine Extra-Wunsch, den laut Klub-Statuten eigentlich niemand bekommt.
Die 54.000-euro-extrawurst
Die Geschichte beginnt mit einem Standard-Deal: BYD wird seit 2024 offizieller Partner von City, die Stars bekommen die Schlüssel, das Bildmaterial läuft über die Kanäle. Doch Guardiola schlug nach eigenen Angaben eine weitere Stufe ein. „Mir gefiel das Auto so gut, dass ich fragte, ob ich eine Einheit in Barcelona haben könnte“, sagte er vor Ort. 24 Stunden später stand der Sealion 7 Excellence AWD – 530 PS, 4,5 Sekunden auf Landstraßentempo, 91,3 kWh Blade-Batterie – in der Ausstellungshalle von BYD Iberia.
Kein anderer Spieler oder Staff-Mitarbeitender habe bislang einen zweiten Dienstwagen erhalten, bestätigte ein Klubsprecher auf Nachfrage. Guardiolas Sonderstatus ist damit nicht nur auf dem Rasen spürbar.

40 Minuten display-deep-dive
Zeuge des Auftritts war Alberto de Aza, Generaldirektor von BYD Iberia. „Er wollte jede einzelne Funktion der rotierenden 15,6-Zoll-Matte erklärt haben“, berichtet de Aza. Die Türen schloss der Coach demonstrativ drei Mal, um das „solide, deutsche Gefühl“ zu testen, wie er lachend kommentierte. Preis: 54.390 Euro in Spanien, günstigste Variante ab 47.990 Euro.
Die 502 Kilometer Reichweite im kombinierten Zyklus dürften für Guardiolas Pendelroute Manchester–Barcelona reichen, selbst wenn er mal den 230-kW-Schnelllader verpasst. Die Batterie lädt von 10 auf 80 Prozent in 24 Minuten – kürzer als eine Halbzeitpause.
City profitiert doppelt: Der Trainer fungiert als prominentester Markenbotschafter, während der Deal weiter Sponsoring-Gelder in die Kasse spült. Für BYD ist die Guardiola-Story ein unbezahltes Schaufenster in Europa, wo die Marke gerade den Markt erobern will.
Ob weitere Stars nachlegen, bleibt offen. Fest steht: Guardiola hat sich nicht nur die taktische Lizenzen, sondern auch die Autos verteilt. Und das zweite Mal kostete ihn keinen Cent – die Rechnung zahlt der Klub, der sich die Sonderbehandlung offenbar leisten kann, wenn der Coach weiter Titel sammelt.
