Guardiola braucht ein wunder: city mit rückstand gegen real
0:3 statt 3:0 – das ist das Score, das Pep Guardiola seit elf Tagen in Madrid verfolgt. Am Dienstag muss der Manchester City Coach im Rückspiel der Champions-League-Achtelfinals die größte europäische Aufholjagd seiner Karriere stemmen, sonst ist der Titelverteidiger raus.
Warum das 0:3 im bernabéu noch längst kein finale ist
Die Zahlen sprechen gegen City: Seit 2014 gelang keinem Team mehr eine Drei-Tore-Wende in der K.-o.-Phase. Doch die Stats kennen keinen Haaland. Der Norweger traf in dieser Saison 31-mal – achtmal in den letzten vier Heimspielen. Wenn der Etihad tobt, kann er in 20 Minuten zwei Tore machen. Dann wäre die Pfeife schon wieder im Gegner-Kopf.
Real schickt indes eine Not-Elf nach England. Mbappé, Bellingham und Rodrygo fallen verletzt aus, Alaba und Militao sind fraglich. Trainer Arbeloa muss auf Jungspunde setzen – ein Risiko, das in Manchester schnell nach hinten losgehen kann. Ohne Ballbesitz-Fetzen von Kroos und Modric wirkt Madrids Mittelfeld plötzlich alt.

Die wette auf den frühen knockout
Buchmacher sehen City trotz Rückstand als leichten Favoriten: Quote 1,80 auf „City gewinnt und mehr als 2,5 Tore“. Die Logik dahinter: Real muss verteidigen, wird früher oder später laufen. Und wenn Guardiolas Mannschaft in der ersten Viertelstunde trifft, platzt die Dämme. Dann kann selbst ein spätes Tor von Valverde nichts mehr retten.
Für Deutsche Zuschauer beginnt die Partie am Dienstag um 21:00 Uhr live auf Prime Video. Die Entscheidung fällt vermutlich zwischen der 60. und 75. Minute – wenn die Beine der Madrilenen schwerer werden und Haaland seine letzte Sprint-Welle startet. Endstand-Prognose: 4:1 n.V., City zieht ins Viertelfinale ein. Der Etihad wird explodieren, und Guardiola darf wieder lächeln – diesmal ohne Zähneknirschen.
