Guaguas erkämpft sich hart umkämpften sieg in prag – entscheidung in perugia
- Spannungsgeladene partie in prag
- Blitzstart und dominanz im ersten satz
- Effektive reaktion und satzabschluss
- Zweiter satz: ein kampf auf augenhöhe
- Entscheidende aufschläge und ein knapper satzabschluss
- Dritter satz: prag schlägt zurück
- Tie-break: nervenstärke und hoffnung auf perugia
- Die teams im überblick
Spannungsgeladene partie in prag
Die Aufgabe war alles andere als einfach, doch die rechnerischen Chancen blieben bestehen. Für den Guaguas bedeutete das: Ein Sieg gegen den LVI Prag im auswärtigen Spiel war Pflicht. Eine Herausforderung, die selbst der bisher erfolgreichste Guaguas noch nicht bewältigen konnte, selbst der Gewinn des „Golden Sets“ vor zwei Jahren reichte damals nicht aus, um ins Viertelfinale einzuziehen.

Blitzstart und dominanz im ersten satz
Der Beginn gehörte klar dem Guaguas. Mit einem beeindruckenden Spiel setzten sie sich frühzeitig durch und führten im Nu mit 1:3. Diese Dynamik wurde durch starke Aufschläge von Miguel Ángel de Amo weiter ausgebaut, sodass die Führung auf 6:10 anstieg. Dieser Vier-Punkte-Vorsprung war die größte Führung in diesem Satz, doch die Mannschaft von Juan Manuel Barrial kämpfte sich schnell zurück. Insbesondere Lucas Conde zeigte im Block und Angriff seine Klasse.

Effektive reaktion und satzabschluss
Die Reaktion von Prag wurde jedoch schnell und effektiv unterbunden, vor allem durch das starke Zentrum-Spiel mit Hélder Spencer, aber auch durch die Angriffe von Osmany Juantorena und Nico Bruno. Diese Kombination sorgte erneut für eine komfortable Führung. Ein weiterer Aufschlag von Augusto Colito, gefolgt von einem schwierigen Annahmereturn, führte zu einem Penalty für Tomas Rosseaux, der den Satz mit einem deutlichen Vorsprung abschloss.
Zweiter satz: ein kampf auf augenhöhe
Es war klar, dass die Aufgabe nicht leicht werden würde, trotz des komfortablen Vorsprungs im ersten Satz. Dies wurde den Spielern von Juantorena direkt zu Beginn durch einen Block verdeutlicht und Nico Bruno musste seine Angriffe weiter anpassen. Selbst Sergio Miguel Camarero musste den Zirkel und Winkelmaß bemühen, um eine millimetergenaue Hintermannposition zu überprüfen, die zu einem 5:5-Gleichstand führte. Diese Gleichheit hielt an, bis Guaguas mit 15:16 in Führung ging.
Entscheidende aufschläge und ein knapper satzabschluss
Die Aufschläge von Hélder Spencer brachten Guaguas auf 16:18 und zwangen Prag zu einer weiteren Auszeit. Die Strategie war klar: starke Aufschläge von Augusto Colito und präzise Angriffe von Nico Bruno. Es stand 17:20, doch Prag kämpfte zurück. Nico Bruno musste sogar einen Satzball abwehren (24:23). Der Satz endete schließlich mit mehreren Aufschlagfehlern und einem Block von Colito, der Juantorena die Möglichkeit gab, den Satz bei 28:30 zu beenden.
Dritter satz: prag schlägt zurück
Die Mannschaft war auf dem richtigen Weg, aber das bedeutete noch lange nicht, dass das Spiel entschieden war. Prag zeigte Moral und versuchte, den Guaguas zu stoppen. Sie führten bis zum 13:10, woraufhin Camarero eine Auszeit anforderte. Diese Pause nutzten die Spieler, um den Rückstand auf 13:12 zu verkürzen, doch im Handumdrehen war die Situation wieder ausgeglichen (15:15). Das hohe Tempo des Spiels begünstigte die Gastgeber, die schließlich den Satz für sich entschieden und Guaguas in eine schwierige Lage brachten. Lucas Conde und Manuel Balagué trieben ihr Team zum Sieg und erzwangen einen Tie-Break.
Tie-break: nervenstärke und hoffnung auf perugia
Eine Reaktion war nötig, um die 8 Punkte, mit denen Berlin in der Tabelle vorlag, auszugleichen. Die Überzeugung, dies zu schaffen, stellte sich langsam ein, aber sie kam durch Punkte von Juantorena und Colito, die dem Spiel den nötigen Schub gaben. Mit 10:12 waren sie der Sieg näher. Ein letzter Ansporn durch Juantorena war entscheidend.
Die teams im überblick
| LVI PRAGA: | Nikacevic, Benda, Damian Crer, Kollátor, Janouch, Conde & Monik (L). Außerdem: Balagué, Yevstratov, Inhat, Trojanowikz und Tlaskal (L). |
| CV GUAGUAS: | Bruno, Spencer, Juantorena, De Amo, Colito, Ramos & Larrañaga (L). Außerdem: Rosseaux und Dimitrov. |
| Trainer: | Juan Manuel Barrial (Prag), Sergio Miguel Camarero (Guaguas) |
Teilergebnisse: 18-25 (27 min), 28-30 (40 min), 25-21 (30 min), 25-19 (28 min), - (min).
Der Sieg in Prag ist ein wichtiger Schritt, aber die Entscheidung über den Einzug ins Viertelfinale fällt nun in Perugia. Es bleibt spannend!
