Golla und grgic führen flensburg zum sieg in dänemark

Sechs Tore Vorsprung, ein Rückspiel zu Hause, und der Hunger auf den dritten Titel in Folge: Die SG Flensburg-Handewitt hat das Playoff-Hinspiel der European League beim dänischen Vertreter Skanderborg AGF Handbold mit 38:32 gewonnen und sich damit eine komfortable Ausgangsposition für das Rückspiel erarbeitet. Angeführt von Johannes Golla und Marko Grgic war das eine Machtdemonstration mit klarer Botschaft.

Golla und grgic übernehmen verantwortung

In Aarhus, knapp 200 Kilometer von der schleswig-holsteinischen Förde entfernt, ließ Flensburg von Beginn an keinen Zweifel aufkommen. Die Gäste übernahmen früh die Kontrolle, auch wenn die Partie nach der Pause kurz ins Wackeln geriet. Beim 22:22 in der 41. Minute glichen die Dänen aus – ein kurzer Schockmoment, mehr nicht. Flensburg reagierte kühl, zog wieder davon und verwaltete den Vorsprung bis zum Abpfiff souverän.

Die Zahlen dahinter: Kapitän Golla traf neunmal, Grgic achtmal. Zwei Nationalspieler, die in einem Auswärtsspiel in Dänemark genau dann liefern, wenn es zählt. Das ist kein Zufall – das ist Klasse.

Der weg zum final four in hamburg

Der weg zum final four in hamburg

Das Rückspiel steigt am kommenden Dienstag um 18:45 Uhr in Flensburg. Mit sechs Toren Polster im Rücken und dem eigenen Publikum in der Halle ist das Viertelfinale zum Greifen nah. Die Runde der letzten Acht findet am 28. April und 7. Mai statt – wer sie übersteht, zieht ins Final Four nach Hamburg ein, das am 30. und 31. Mai über die Bühne geht.

Zum Vergleich: THW Kiel und TSV Hannover-Burgdorf haben sich als Gruppensieger bereits direkt für das Viertelfinale qualifiziert. Flensburg muss noch durch die Playoff-Runde – aber nach diesem Auftritt spricht wenig dagegen, dass die SG diesen Umweg unbeschadet übersteht.

Dreimal in folge – das wäre geschichte

Flensburg peilt in der European League seinen dritten Triumph in Serie an. Zwei Titel hintereinander zu gewinnen ist selten. Dreimal in Folge wäre ein Statement, das über den Wettbewerb selbst hinausgeht. Die Grundlage dafür wurde am Dienstagabend in Dänemark gelegt – mit Effizienz, Nervenstärke und zwei Nationalspielern in Topform.