Gladbach bangt weiter: schröder warnt nach blassem remis

Borussia Mönchengladbach musste sich am Mittwochabend mit einem müden 2:2 gegen den 1. FC Heidenheim begnügen – ein Ergebnis, das die Stimmung im Borussia-Park erheblich getrübt hat. Sportdirektor Rouven Schröder ließ seine Mannschaft nach dem erschwerten Punktgewinn deutlich wissen, dass die restlichen Osterfeiertage keineswegs zur Entspannung einladen.

Die alarmglocken schrillen im abstiegskampf

„Wir müssen jetzt hellwach sein und uns nicht einlullen lassen. Es ist noch nichts entschieden“, betonte Schröder nach dem Spiel. Die erneute Punkteteilung verstärkt die Sorge im Abstiegskampf, obwohl ein Polster zum direkten Abstieg weiterhin besteht. Das Team zeigte eine Leistung, die dem Anspruch eines Bundesligisten nicht gerecht wurde, und Schröder ließ wenig Zweifel daran, dass man „deutlich besser“ spielen müsse. Ein kompletter Umbruch in der Einstellung ist jedoch – so Schröder – der falsche Weg.

Franck Honorat brachte Gladbach in der 74. Minute durch seinen Treffer noch ein Punkt, nachdem Patrick Mainka und Marnon Busch die Führung der Elf von Trainer Eugen Polanski gedreht hatten, die durch Wael Mohya in der 16. Minute mit 1:0 in Führung gegangen war. Toptorjäger Haris Tabakovic, der nach seiner WM-Qualifikationsparty mit Bosnien-Herzegowina nur spät ins Spiel kam, brachte seine Enttäuschung zum Ausdruck: „Am Ende war es einfach zu wenig.“

Fragen nach dem schwachen auftritt

Fragen nach dem schwachen auftritt

Jens Castrop, Co-Trainer der Borussen, sprach von einer „guten Einstellung“ der Mannschaft, räumte aber ein, dass die Umsetzung auf dem Platz noch deutlich verbessert werden muss. Der südkoreanische Nationalspieler fügte hinzu: „Die Einstellung stimmt, aber wir müssen das auf dem Platz besser umsetzen.“ Die kommenden Aufgaben, allen voran das Auswärtsspiel am Samstag (15.30 Uhr) gegen RB Leipzig, werden zeigen, ob sich die Mannschaft unter dem Druck des Abstiegskampfes fängt.

Schröder erinnerte an die Hinrunde, in der man bereits beim 0:0 gegen Leipzig zuhause einen Punkt holen konnte. „Wir wissen, was uns erwartet, und wir haben gezeigt, dass wir auch in Leipzig bestehen können.“