Girona vor ausflug nach mallorca: míchel warnt vor selbstüberschätzung
Die Spannung steigt im Abstiegskampf der La Liga: Girona empfängt am kommenden Spieltag den FC Mallorca – ein Duell, das für beide Teams immens wichtig ist. Doch Coach Míchel mahnt zur Vorsicht und weist darauf hin, dass der Sieg gegen die Mallorquiner keineswegs die Rettung bedeuten würde. Vielmehr sieht er es als weiteren, wichtigen Schritt auf dem Weg zur Zielerreichung.
Ein gegner mit verborgenen stärken
Míchel analysierte die Unterschiede zwischen dem aktuellen Mallorca-Team und dem der Vorsaison. Obwohl sich das Spielsystem verändert hat, betont der Trainer, dass die Stärken der Mannschaft weiterhin bestehen. Besonders hervorzuheben sind die Flankenläufe von Maffeo und Mojica, die präzise Bälle in den Strafraum bringen – ein idealer Service für Stürmer Muriqi. Die Defensive ist weiterhin stabil, mit vier Spielern im Zentrum, die für Robustheit sorgen.
Die Personalsituation bei Girona ist angespannt. Neben den bekannten Ausfällen wie Portu, Juan Carlos, Ter Stegen und Van de Beek fehlen zudem Vanat und Abel Ruiz. Hinzu kommt die Sperre von Alex Moreno, der aufgrund von zu vielen gelben Karten nicht eingesetzt werden kann. „Wir haben eine normale Trainingswoche absolviert. Alle Spieler sind fit, außer den Langzeitverletzten und Alex Moreno.“, so Míchel.

Der druck ist spürbar, aber die stimmung besser
Im Vergleich zur Vorsaison herrscht eine deutlich bessere Atmosphäre im Team. „Nach einem so schwierigen Start war es fast unmöglich, die Situation so schnell zu verbessern, außer durch eine Champions-League-ähnliche Rückrunde.“, erklärt der Coach. Elf Mannschaften befinden sich in einer ähnlichen Lage wie Girona, was den Kampf um den Klassenerhalt so spannend macht. Zwei Patzer können die Situation schnell wieder kompliziert machen.

Aggressivität und leidenschaft gefragt
Míchel fordert von seiner Mannschaft ein aggressives Spiel mit Ballbesitz. „Wir müssen den Ball schnell in das gegnerische Halbfeld bringen, Flanken schlagen, aufs Tor schießen und Bälle nach Ballverlusten zurückgewinnen.“, so der Trainer. Es gilt, das Spiel in Girona's Stärken zu zwingen und den eigenen Stil durchzusetzen.
Mallorca ist torgefährlich
Obwohl sich das Spielsystem von Mallorca geändert hat, sind sie weiterhin gefährlich. Die präzisen Flanken und die Abschlussstärke von Muriqi stellen eine große Herausforderung dar. Spieler wie Mojica, Maffeo, Darder und Pablo Torre sorgen für zusätzliche Gefahr im Spielaufbau.
Punktgewinn ist kein garant für den verbleib
Ein Sieg gegen Mallorca würde Girona zwar näher an die Rettung bringen, aber noch keinen endgültigen Klassenerhalt bedeuten. „Mallorca hat bereits Real Madrid, Espanyol und Rayo Vallecano zu Hause geschlagen, ist dann aber in zwei Spielen wieder zurückgefallen.“, so Míchel. Die Liga ist ausgeglichen, und jeder Punkt ist hart erkämpft.
Der Trainer betont die Bedeutung der Unterstützung der Fans: „Es ist die beste Nachricht, wenn die Fans hinter uns stehen und das zwölfte Mann sind.“, erinnert er an den ersten Sieg des Jahres in Son Moix. „Die Leute müssen mit Stolz ins Stadion kommen und sich bewusst sein, dass das Leid von uns allen getragen werden muss. Gemeinsam können wir Großes erreichen.“
Die nächste Aufgabe ist klar: Girona muss zeigen, was in ihnen steckt und die Konzentration bis zum Schluss aufrechterhalten. Denn im Abstiegskampf ist jeder Fehler kostspielig. Die Liga ist ein Drahtseilakt, und nur die Mannschaften, die ihre Nerven bewahren und bis zum letzten Spieltag kämpfen, werden die Liga verlassen.
