Giráldez frustriert: fehlentscheidungen und verpasste chance!

Claudio Giráldez wirkte nach dem 0:2 gegen Villarreal sichtlich angefressen. Nicht nur die Niederlage selbst nagte an ihm, sondern vor allem die umstrittene Schiedsrichterleistung und ein vergebener Elfer. Ein frustrierter Trainer sprach über verpasste Chancen und die Notwendigkeit, in den letzten fünf Spielen der Saison noch einmal alles zu geben.

Der bittere nachgeschmack der schiedsrichterentscheidungen

Die Diskussion um den Elfmeter, den Yoel Lobo gegen sein Team erkämpfte, aber nicht verwandelte, überschattete das Spiel. Giráldez äußerte sich zwar diplomatisch, ließ aber durchblicken, dass er mit einigen Entscheidungen des Unparteiischen nicht einverstanden war. “Ich kenne den Schiedsrichter, er hat einen guten Charakter und eine vielversprechende Zukunft. Er wird seine Fehler heute analysieren, so wie jeder Sportler das tut.” Ein deutlicher Hinweis darauf, dass er hier und da eine andere Entscheidung erwartet hätte.

Besonders der zweite Gegentreffer warf Fragen auf. “Was genau dort passiert ist, weiß ich nicht”, so Giráldez. Die Klarheit fehlte, die man von einem Trainer in dieser Situation erwarten würde.

Ein schwaches start und die daraus resultierenden probleme

Ein schwaches start und die daraus resultierenden probleme

Der frühe Rückstand wirkte sich spürbar auf das Spiel aus. “Das Tor hat uns in den ersten 10 bis 15 Minuten den Kopf verdreht. Wir haben im Aufbau viele technische Fehler gemacht, die offensichtlich durch diesen schlechten Start verursacht wurden.” Es dauerte eine Weile, bis sich das Team wieder aufrappelte und das Spiel in die Hand nahm. Die Offensive fand zwar immer wieder Gelegenheiten, aber auch der Gegner zeigte sich gefährlich. Ein Spiegelbild eines Spiels, in dem beide Mannschaften in der Offensive besser waren als in der Defensive.

Ferrans Lattenschuss war ein Symbol für den Tag. Eine vergebene Chance, die das Team noch einmal zurück ins Spiel hätte bringen können. “Wir haben uns am Ende reingekämpft und hatten Möglichkeiten, auszugleichen. Aber es war mehr Herz als Fußball in diesem Moment.” Ein bedauerlicher Ausruf für ein Spiel, das letztendlich ohne Punkte endete.

Giráldez blickt nach vorne: “Wir stehen auf dem siebten Platz und haben noch fünf Spiele vor uns. Wir müssen die Dinge, die wir in diesen beiden Spielen gut gemacht haben, beibehalten und andere verbessern. Wir müssen unsere Position bewerten, den Ehrgeiz haben, mehr zu wollen und vor allem besser in die Spiele zu finden, was uns in den letzten Spielen schwer gefallen ist.” Die Hoffnung stirbt zuletzt, aber der Druck wächst. Die nächsten fünf Spiele werden entscheidend sein, um die Saison doch noch positiv zu beenden und die Fans mit einem motivierenden Fußball zu begeistern.