Gidsel dominiert: handball-bundesliga krönt erneut ausnahme-dänen!
Mathias Gidsel hat Handball-Deutschland einmal mehr in seinen Bann gezogen. Der dänische Rückraumspieler der Füchse Berlin wurde zum zweiten Mal in Folge zum wertvollsten Spieler (MVP) der Handball-Bundesliga gekürt – und das mit einer beeindruckenden Überlegenheit.

Ein rekord nach dem anderen für den superstar
Die Entscheidung fiel durch eine Kombination aus Fan-Voting und den Stimmen der Trainer und Kapitäne der Liga. Doch Gidsel setzte sich deutlich gegen Sergey Hernandez, den spanischen Torwart des Deutschen Meisters SC Magdeburg, durch. Was diese Auszeichnung aber wirklich besonders macht: Gidsel pulverisierte nicht nur seinen eigenen Rekord mit 317 Feldtoren, sondern sicherte sich auch als erster Spieler in der HBL-Geschichte die Torschützenkrone, ohne einen einzigen Siebenmeter zu erzielen. Die Füchse haben also allen Grund zu feiern.
Die Zahlen sprechen eine eindeutige Sprache: Ein Durchschnitt von 9,3 Toren pro Spiel unterstreicht die schiere Dominanz des 27-Jährigen. Und der Höhepunkt kam am letzten Spieltag: Mit 18 Treffern gegen die SG Flensburg-Handewitt stellte Gidsel seinen persönlichen Bestwert in einer Einzelpartie auf. Das war eine Leistung, die selbst hartgesottene Handballfans sprachlos machte.
Doch es gab auch Enttäuschung für Berlin: Trotz Gidsels herausragenden Leistungen verpassten die Füchse Berlin die Deutsche Meisterschaft und landeten als Vizemeister ab. Zudem scheiterte man im DHB-Pokalfinale. Trotzdem bleibt Gidsels individuelle Leistung unbestritten und ein Leuchtfeuer für die Zukunft des deutschen Handballs.
Währenddessen gibt es weitere Nachrichten aus der Handball-Szene: Die DHB-Abwehrchefin von Pereira hat überraschend ihre Karriere beendet. Und die Türkei darf sich über eine Wild Card freuen und nimmt erstmals an der Handball-WM teil. Die Fans sind begeistert und nutzen die App des Deutschen Handball Bundes in großer Zahl, um immer auf dem Laufenden zu bleiben.
