Mourinho weg, silva kommt: benfica holt ex-fulham-coach!
Blitzartige Entscheidung in Lissabon: Nur wenige Stunden nachdem der portugiesische Rekordmeister Benfica die Trennung von José Mourinho offiziell bekannt gegeben hat, steht sein Nachfolger bereits fest. Marco Silva kehrt in die Heimat zurück und übernimmt das Ruder bei den 'Adler'.

Ein rückkehrer mit vergangenheit
Die Nachricht sorgte für Aufsehen, insbesondere angesichts Silvas Vergangenheit als Trainer von Sporting CP zwischen 2014 und 2015. Doch Benfica-Präsident Rui Costa betonte, dass Silva von Anfang an seine erste Wahl war. “Als der Präsident mich das erste Mal kontaktierte, fragte er mich direkt, ob ich Trainer von Benfica werden und nach Portugal zurückkehren möchte. Wenn das der Fall ist, bedeutet das, dass ich seine erste Wahl bin. Das ist das Wichtigste für mich.”
Silva kommt mit frischen Erfahrungen aus seiner Zeit beim FC Fulham, wo er in fünf Saisons den Verein zurück in die Premier League führte und dort etablieren konnte. Seine Entscheidung, den Verein zu verlassen, begründete er kürzlich mit dem Wunsch nach einer neuen Herausforderung. Die Zahlen sprechen für sich: Fulham unter Silva schaffte den Aufstieg 2022 und etablierte sich in der oberen Tabellenhälfte.
Die Aufgabe ist klar: Benfica, obwohl ungeschlagen die Primeira Liga beendete, muss sich mit der Europa League-Qualifikation begnügen, nachdem der Torreense (Zweite Liga) im Finale des Taça de Portugal gegen Sporting CP überraschend triumphierte. Silva muss nun die Mannschaft wieder zu alter Stärke führen. Drei Jahre ohne Liga-Titel sind für einen Verein wie Benfica eine Ewigkeit.
“Es ist eine große Verantwortung, in dieser Position zu stehen. Wer in diesem Klub spielt oder arbeitet, muss Titel gewinnen wollen, muss die Größe des Vereins spüren”, erklärte Silva bei seiner Vorstellung. “Unser Ziel ist es, eine dominante Identität zu entwickeln und ein Team zu schaffen, das die Leidenschaft der Fans widerspiegelt.”
Die Erwartungen sind hoch, doch Silva scheint bereit, die Herausforderung anzunehmen und Benfica zurück an die Spitze des portugiesischen Fußballs zu führen. Ob er die Vergangenheit beim ewigen Rivalen Sporting CP hinter sich lassen kann, wird sich zeigen.
