Gibbs-white frustriert: wm-traum platzt trotz top-form!
Ein Schock für Morgan Gibbs-White: Der Leistungsträger von Nottingham Forest wird von Bundestrainer Thomas Tuchel für die WM-Kader nicht berücksichtigt. Der Offensivmann, der in dieser Saison bereits 18 Tore erzielte und sieben Vorlagen lieferte, kann die Entscheidung des Coaches nicht nachvollziehen – und das aus gutem Grund.

Die qual der wahl: bellingham, rogers und eze vor gibbs-white
Gibbs-White gehört zweifellos zu den torgefährlichsten Mittelfeldspielern Europas. Seine Leistungen für Nottingham Forest sind beeindruckend, doch Tuchel entschied sich für Jude Bellingham, Morgan Rogers und Eberechi Eze im zentralen Offensivbereich. Auch Fanlieblinge wie Cole Palmer und Phil Foden müssen auf einen Einsatz verzichten. Die Konkurrenz im englischen Kader ist enorm, aber die Entscheidung gegen Gibbs-White wirft Fragen auf.
„Ich weiß selbst, dass ich mehr als genug getan habe, um im Kader zu stehen“, erklärte Gibbs-White gegenüber „The Times“. Seit 12 Länderspielen ist Tuchel nun für die englische Nationalmannschaft verantwortlich, und Gibbs-White stand in sieben Spielen im Kader, wurde aber nur viermal eingesetzt. Die jüngsten Nominierungen blieben ohne seinen Einsatz.
Tuchels Erklärung: Chemie und Teamgeist Der deutsche Trainer betonte bei der Präsentation des Kaders, dass es nicht darum gehe, die 26 talentiertesten Spieler auszuwählen, sondern das bestmögliche Team zu formen. „Wir versuchen, das bestmögliche Team zu bauen – nicht einfach die 26 talentiertesten Spieler auszuwählen. Wir sind rund um die Uhr zusammen, nicht wie im Vereinsfußball mit einem freien Tag. Wir haben uns viele Gedanken über diese weichen Faktoren gemacht und darüber, wie wir die richtige Chemie im Team entwickeln können. Ich denke, wir haben die richtige Balance gefunden.“
Einziger Lichtblick für die Fans von Nottingham Forest: Elliot Anderson schaffte es überraschend in den 26er-Kader. Doch für Gibbs-White bedeutet dies eine bittere Enttäuschung. Er blickt nach vorne: „Ich bin schlicht auf der falschen Seite einer Entscheidung gelandet. Während meiner Karriere habe ich das schon öfter erlebt, deshalb werde ich nur stärker zurückkommen.“
Die Entscheidung Tuchels wird weiterhin für Diskussionen sorgen. Kann er mit seiner Strategie wirklich die richtige Balance finden und ein erfolgreiches Team formen? Die WM wird es zeigen.
