Omeprazol: kardio-experte warnt vor langfristiger einnahme!

Wer regelmäßig Omeprazol schluckt, könnte sein Magnesium auslaugen und das Herz gefährden. Der Kardiologe Aurelio Rojas schlägt Alarm – und rät zu einer Überprüfung der Notwendigkeit dieser weit verbreiteten Medikation.

Magnesiummangel und herzrhythmusstörungen: eine gefährliche kombination

Magnesiummangel und herzrhythmusstörungen: eine gefährliche kombination

„Obwohl Omeprazol bei entsprechender Indikation ein sehr sicheres und wirksames Medikament ist, stellt sich das Problem, dass viele Menschen es monatelang oder sogar jahrelang einnehmen, obwohl es gar nicht notwendig ist“, erklärt Rojas in einem aktuellen Instagram-Video. Dabei liegen die Risiken vor allem in der langfristigen Anwendung und dem individuellen Gesundheitszustand. Der Arzt weist darauf hin, dass die Einnahme des Medikaments zu einem Magnesiummangel führen kann. Magnesium ist ein essentieller Mineralstoff, der an zahlreichen enzymatischen Reaktionen im Körper beteiligt ist – einschließlich der Muskelfunktion, der Nerven und eben auch des Herzens. Ein Mangel kann sich in Krämpfen, Müdigkeit, Herzrasen oder sogar Herzrhythmusstörungen äußern.

Doch die Bedrohung geht weiter. „Zweitens kann Omeprazol die Aufnahme wichtiger Nährstoffe beeinträchtigen“, so Rojas. Durch die Reduzierung der Magensäure verringert sich die Aufnahme von Vitamin B12, Eisen und Kalzium. Das wiederum kann Anämie, chronische Müdigkeit oder sogar eine erhöhte Knochenbrüchigkeit, insbesondere bei älteren Menschen, begünstigen. Die Zahl der Osteoporose-Fälle steigt kontinuierlich – ein direkter Zusammenhang mit der weiten Verbreitung von Säureblockern wie Omeprazol ist durchaus denkbar.

Es ist leicht, in eine Routine zu verfallen, die Einnahme ohne Hinterfragen fortzusetzen. Aber gerade hier liegt die Gefahr. Rojas mahnt: „Wenn Sie das Medikament seit Monaten oder Jahren täglich einnehmen, sollte man unbedingt überprüfen, ob die Einnahme noch notwendig ist. Viele machen es einfach aus Gewohnheit.“ Die eigentliche Problematik liegt nicht im Medikament selbst, sondern in der fehlenden Reflexion über den ursprünglichen Grund der Verschreibung.

Die Warnung des Kardiologen ist ein Weckruf. Wer Omeprazol einnimmt, sollte unbedingt mit seinem Arzt über die Risiken sprechen und die Notwendigkeit der fortgesetzten Einnahme überprüfen. Denn die Gesundheit ist mehr wert als Bequemlichkeit.