Kaua santos verletzt: eintracht atmet auf – kein kreuzband

Achtzehn Sekunden. So lange brauchte das Ligaspiel gegen den SC Freiburg, um Kaua Santos aus der Bahn zu werfen. Der Torhüter von Eintracht Frankfurt zog sich am Sonntag eine Innenbandverletzung im Knie zu und wird dem Tabellensiebten nunmehrere Wochen fehlen. Die Nachricht ist bitter – aber sie hätte deutlich schlimmer ausfallen können.

Die erleichterung ist greifbar

Wer die Szene gesehen hat, wusste sofort: Das sieht nicht gut aus. Santos lag nach einem Zweikampf auf dem Rasen, die Behandlung dauerte Minuten, dann kam die Auswechslung. Was danach folgte, war das Bangen. Kreuzbandriss? Wieder? Denn genau das hatte der 22-jährige Brasilianer im April 2025 bereits hinter sich – eine monatelange Leidensgeschichte, aus der er sich erst zu Beginn dieser Saison zurückgekämpft hatte.

Sportvorstand Markus Krösche hatte am Sonntagabend schon versucht, die schlimmsten Gedanken zu zerstreuen. Ein Kreuzbandriss sei unwahrscheinlich, sagte er – und orderte ein MRT für Montag. Die Bilder bestätigten seine Einschätzung. Innenband, nicht Kreuzband. Der Unterschied ist enorm, sowohl medizinisch als auch menschlich.

Santos kehrte noch auf die bank zurück – mit schiene

Santos kehrte noch auf die bank zurück – mit schiene

Ein Detail, das beim 2:0-Sieg gegen Freiburg vielen aufgefallen war: Santos kehrte nach seiner Auswechslung mit einer Schiene am Bein auf die Ersatzbank zurück. Ein kleines Signal, das Schlimmeres ausschloss. Jetzt ist es offiziell. Frankfurt gab die Verletzung am Montag bekannt, nannte aber keine genaue Ausfallzeit – nur „mehrere Wochen