Rudi assauer: eine fußball-legende wird sieben jahre nach seinem tod geehrt

Rudi assauer: eine fußball-legende wird sieben jahre nach seinem tod geehrt

Vor sieben Jahren verlor der deutscheFußball eine seiner prägendsten Figuren. Rudi Assauer, Spieler beim BVB und Architekt der Triumphe und Dramen des FC Schalke 04, starb am 6. Februar 2019 nach langer Krankheit. Sein Vermächtnis lebt weiter, und die Erinnerung an den eisenharten Manager bleibt lebendig.

Die anfänge beim bvb und der europacup-sieg

Rudi Assauer wurde am 30. April 1944 in Sulzbach-Altenwald geboren. Seine Bundesliga-Karriere begann 1964 beim BVB, wo er schnell zu einer wichtigen Größe wurde. Ein Höhepunkt seiner Spielerlaufbahn war der Gewinn des Europapokals der Pokalsieger im Jahr 1966 gegen den FC Liverpool (2:1). Assauer war Teil einer erfolgreichen Dortmunder Mannschaft und trug maßgeblich zum ersten europäischen Titel für Deutschland bei.

Wechsel nach bremen und der manager-traum

Wechsel nach bremen und der manager-traum

Nach seinem Engagement beim BVB spielte Assauer auch für Werder Bremen, wo er 1976 seine Manager-Karriere begann. Er war sogar kurz davor, zum FC Bayern München zu wechseln, lehnte aber ab, um sich auf die schwierige Situation von Werder Bremen zu konzentrieren. Diese Entscheidung ebnete den Weg für Uli Hoeneß, der stattdessen die Position als Bayern-Manager übernahm.

Die schalker ära: „entweder schaffe ich schalke, oder schalke schafft mich.“

Im Mai 1981 begann Rudi Assauer seine erste Amtszeit beim FC Schalke 04. Mit dem legendären Satz „Entweder schaffe ich Schalke, oder Schalke schafft mich.“ definierte er seine Mission und verkörperte das Arbeiter-Image der Gelsenkirchener. Es folgten turbulente Jahre mit Auf- und Abstiegen, Trainerentlassungen und zahlreichen Dramen, die den Verein prägten.

Die eurofighter und die goldenen jahre

Nach einer weiteren turbulenten Phase kehrte Assauer 1993 erneut zum FC Schalke 04zurück. Diese Rückkehr erwies sich als Glücksgriff. Unter seiner Führung erlebte der Verein seine erfolgreichste Zeit seit Jahrzehnten. Die „Eurofighter“ um Kapitän Olaf Thon gewannen 1997 den UEFA-Cup. Weitere Erfolge folgten, darunter zwei DFB-Pokalsiege (2001 und 2002) und die Eröffnung der neuen Veltins-Arena.

Der tragische abgang und die krankheit

Im Jahr 2006 endete die Ära Assauer auf Schalke nach einem Konflikt mit dem damaligen Aufsichtsratschef Clemens Tönnies. Kurz darauf wurde bei ihm Alzheimer diagnostiziert. Er ging offen mit seiner Krankheit um und kämpfte bis zum Schluss für ein möglichst selbstbestimmtes Leben. Am 6. Februar 2019 verstarb Rudi Assauer im Alter von 74 Jahren. Sein Tod hinterließ eine große Lücke im deutschen Fußball.

Die erinnerung lebt weiter

Auch sieben Jahre nach seinem Tod wird Rudi Assauer von seinen Weggefährten in Ehren gehalten. Huub Stevens erinnerte sich kürzlich an den legendären Manager und betonte, wie wichtig Assauer für den FC Schalke 04 war. Sein Einfluss auf den Verein und den deutschen Fußball wird unvergessen bleiben. Er war mehr als nur ein Manager; er war eine Ikone.