Fußball-legende evaristo nascimento: bittere trauer um dribbelkünstler
Ein Stück italienischer Fußballgeschichte ist gegangen. Evaristo Nascimento, ein Name, der bei Inter-Fans unvergessen bleibt, ist im Alter von 71 Jahren verstorben. Die Nachricht löste tiefe Bestürzung aus, besonders bei jenen, die seine Glanzzeiten in den 1980er Jahren miterlebt haben.

Ein genie auf dem platz: was die mannschaftskameraden sagen
Giuliano Altobelli, ein enger Freund und ehemaliger Teamkollege, drückte seine Trauer in einem emotionalen Statement aus. "Wie soll ich das ertragen? Es tut mir so schlecht, so schlecht, so schlecht!" berichtete Altobelli, der sich zu diesem Zeitpunkt im Kuwait befindet und die Reise zum Abschied nicht antreten kann. Er beschreibt Nascimento als "Maestro des Dribblings, einen Künstler“, dessen Talent einzigartig war. "Evaristo, ich kenne dich besser als meine eigenen Taschen. Er war das stärkste 'Numero 10' in Italien, jemand, der Dinge tat, die niemand sonst konnte oder verstand."
Altobelli erinnert sich an unzählige Begegnungen mit Fans, die Nascimento auf der Straße nach seinem Können fragten. "Er und ich waren oft zusammen unterwegs. Auf dem Platz verstanden wir uns blind, ohne ein Wort zu wechseln. Es war eine perfekte Symbiose, nicht nur auf dem Spielfeld, sondern auch im Privatleben." Er betont die Güte, Großzügigkeit und Hilfsbereitschaft seines Freundes: "Ich hatte das Glück, ihn immer zu kennen und zu schätzen."
Ein besonders amüsantes Ereignis, das Altobelli schildert, ist eine Reise nach Pisa für ein Coppa Italia-Spiel. Nach dem Sieg feierte die Mannschaft in Viareggio, wo Renato Zero auftrat. Ein nächtlicher Ausflug, der bis in die frühen Morgenstunden dauerte und zu einem peinlichen Empfang durch Familienmitglieder führte. "Es hat so viel Spaß gemacht, aber wir haben so viele Tadel bekommen! Weil sie uns lieb hatten."
Die Erinnerung an einen außergewöhnlichen Fußballer bleibt bestehen. Nascimento hinterlässt eine Lücke, die niemand füllen kann. Seine Fähigkeiten und seine Persönlichkeit werden von allen, die ihn kannten, in Ehren gehalten.
