Ascoli stürmt in die zweite liga: eine geschichte aus zehn zahlen!
Ein Aufstieg, der sich wie eine mathematische Gleichung liest: Francesco Tomei führte den Ascoli Calcio 1898 mit einer beeindruckenden Serie von Zehnern in die Serie B. Zehn Spieltage Sperre, zehn Siege in der Rückrunde, zehn Tore in den Playoff-Spielen – eine bemerkenswerte Leistung, die die Fans in Ekstase versetzt hat.

Die leidenschaft der ascoli-fans: mehr als nur ein fußballverein
Nicola Binda, ein Journalist aus Mailand, beschreibt die Atmosphäre in Ascoli als einzigartig: „Ich habe in Italien viel gesehen, aber die Art und Weise, wie Ascoli den Fußball lebt und von Vater zu Sohn weitergibt, ist unvergleichlich. Es ist eine Emotion, die in der Karriere eines jeden Fußballjournalisten nur selten zu erleben ist.“ Die Fans, eine treue Anhängerschaft, die den Verein bedingungslos unterstützt, waren der Schlüssel zum Erfolg.
Tomei selbst betonte die Bedeutung der Familie und der Freunde: „Es wäre unhöflich, einzelne Namen zu nennen. Ich bin einfach nur dankbar für die Unterstützung, die ich erhalten habe.“ Doch die Geschichte des Aufstiegs ist untrennbar mit einem einschneidenden Moment verbunden: einer 10-spieligen Sperre, die Tomei zu einer persönlichen Reflexion zwang. „Es war eine Lektion. Ich habe gelernt, dass ich mich auch in diesem Bereich verbessern muss.“ Von der Tribüne aus konnte er das Spielgeschehen besser überblicken, eine Perspektive, die ihm im weiteren Verlauf half.
Die Zahl 10 ist für Tomei nicht nur eine Zahl, sondern ein Symbol für seinen Geburtstag und eine Verbindung zu anderen bekannten Persönlichkeiten wie dem Kritiker Aldo Grasso und Caterina Caselli. Doch Tomei blickt nach vorne: „Was zählt, ist das Team, das auf dem Platz steht. Wir sind eine Einheit und haben eine klare Spielidee.“
Die Aufstiegsserie von zehn Siegen in Folge unterstreicht die beeindruckende Entwicklung der Mannschaft. „Wir haben erkannt, dass wir Spaß haben und uns weiterentwickeln. Diese Momente will man festhalten“, so Tomei. Die Playoffs wurden genutzt, um die emotionale Stabilität zu fördern und die Spieler zu schonen – eine Strategie, die sich auszahlte. Seine Karriere als Verteidiger mag von Verletzungen geplagt gewesen sein, aber Tomei hat stets vollen Einsatz gezeigt.
Die Freundschaft zu Roberto Di Francesco, die in ihrer Kindheit in Pescara begann, prägt Tomeis Fußballphilosophie. „Wir haben uns geteilt, um die Arbeit zu optimieren und auf die Details zu achten“, erklärt er. Der Ascoli Calcio 1898 spielt einen ungewöhnlich mutigen Ballbesitzfußball, der an das Spiel des Mantova unter Possanzini erinnert. „David ist ein Freund, den ich sehr respektiere. Wir haben viel gemeinsam“, so Tomei.
Die Wurzeln der Trainer-Schule von Pescara liegen in einer tief verwurzelten Fußballkultur und dem unstillbaren Durst nach Erfolg. Namen wie Galeone und Zeman haben hier ihre Spuren hinterlassen und einen neuen Standard gesetzt. Tomei ist stolz darauf, Teil dieser Tradition zu sein.
Nach dem Aufstieg winkt eine wohlverdiente Pause.
