Hsv im freien fall: sturm ohne biss, jatta wochenlang weg
Merlin Polzin hat nach dem 0:1 gegen Leverkusen keine Zeit für lange Analysen verschwendet. Noch am Mittwochabend versammelte er seine Profis in der Kabine — nicht weil Panik herrscht, sondern weil die Wahrheit ausgesprochen werden musste: Dieser HSV war in zwei Heimspielen nacheinander schlicht nicht gut genug. Und das knappe Ergebnis lügt.

Die tabelle täuscht, die leistung nicht
Zwei Spiele gegen Champions-League-Anwärter, zwei Niederlagen. Das klingt nach mildernden Umständen — und Polzin lässt dieses Argument auch gelten. Aber nur bis zu einem Punkt. Denn die engen Ergebnisse suggerieren eine Augenhöhe, auf der sich der HSV schlicht nicht bewegt hat. Daniel Elfadli bringt es selbst auf den Punkt: „Es war nicht die Art und Weise, die wir zeigen wollen.
