Vogt-abgang bestätigt: st. gallen verliert seinen besten stürmer

Es ist raus. Enrico Maassen hat es vor dem Spiel gegen den FC Thun offiziell bestätigt: Alessandro Vogt verlässt den FC St. Gallen und wechselt zur TSG Hoffenheim in die Bundesliga. Die Ablösesumme steht seit Wochen fest — 2,5 Millionen Schweizer Franken, ermöglicht durch eine Ausstiegsklausel in seinem Vertrag. Günstig für Hoffenheim. Schmerzhaft für die Espen.

Wie vogt sich seinen stammplatz einfach nicht nehmen ließ

Der 20-Jährige hat sich diese Saison regelrecht aufgezwungen. In der Vorbereitung drängte er sich ins Team, schnappte sich den Stammplatz — und gab ihn nie wieder her. 14 Saisontore stehen jetzt auf seinem Konto. Kein anderer Angreifer im Kader der St. Galler trifft häufiger, kein anderer ist gefährlicher. Die Zahlen sprechen eine klare Sprache.

Sinsheim wartet schon auf ihn

Sinsheim wartet schon auf ihn

Bei Hoffenheim wird Vogt auf bekannte Gesichter treffen. Leon Avdullahu und Albian Hajdari sind bereits dort — zwei weitere Schweizer, die den Sprung in die Bundesliga gewagt haben. Vogt wird also nicht allein ankommen in Sinsheim. Ob das ein Vorteil ist oder ihn in falscher Sicherheit wiegt, wird die Zeit zeigen.

Was bleibt, ist ein bitteres Gefühl im Kybunpark. St. Gallen verliert nach der Saison seinen torgefährlichsten Mann — für eine Summe, die in der Bundesliga kaum als Wechselgeld gilt. Die Ausstiegsklausel hat Hoffenheim ganze Arbeit geleistet. Vogt kostet mehr als das, was auf dem Papier steht.