Ehc visp: captain eigenmann zahlt 600 franken für schwalbe
Daniel Eigenmann hat sich einen teuren Moment geleistet. Der Captain des EHC Visp täuschte beim Playoff-Spiel gegen den EHC Basel am 24. Februar ein Foul vor – und die Disziplinarkommission der Swiss League schickt ihm nun die Rechnung: 600 Franken inklusive Verfahrenskosten.
Eine schwalbe, die ins portemonnaie fliegt
Schwalben gehören zum unschönen Inventar des Eishockeys, aber sie haben ihren Preis. In diesem Fall einen sehr konkreten. Eigenmann, der seit vier Saisons das Trikot der Walliser trägt und in dieser Regular Season in 48 Spielen starke 34 Skorerpunkte gesammelt hat, muss nun für einen einzigen theatralischen Sturz bezahlen.
Das Pikante daran: In den laufenden Playoffs gegen Basel ist dem Verteidiger bislang noch kein einziger Skorerpunkt gelungen. Die sportliche Bilanz bleibt also mager – die finanzielle Strafe dagegen steht schwarz auf weiß.

Visp führt trotzdem – vorerst
Sportlich läuft es für den EHC Visp besser als für seinen Captain persönlich. Die Walliser liegen in der Playoff-Serie gegen Basel mit 2:1 in Führung. Das gibt Rückenwind, auch wenn Eigenmann selbst noch auf seinen ersten Playoff-Treffer wartet.
600 Franken für eine Schwalbe. Für einen Spieler auf diesem Niveau kein existenzielles Drama – aber ein Denkzettel, den die Liga bewusst öffentlich macht. Die Botschaft ist klar: Wer Theater spielt, zahlt dafür.
