Gelbe karte droht: diese serie-a-stars stehen vor dem bann
Ein Schritt zu spät, ein verrutschtes Standbein – und schon sitzen sie beim nächsten Spiel in der Tribüne. Nach dem 29. Spieltag rollt die Disziplinariwalze: 37 Profis tragen das gelbe Tupperware-Siegel der Lega Serie A. Noch eine Ohrfeige vom Schiedsrichter, und die Sperre ist sicher.

Die ganze liste – und warum sie deinem fantasy-team weh tut
Die Fiorentina feierte im Stadio Zino un 4:1-Festival gegen Cremonese, doch gleich zwei ihrer Mittelfeld-Abräumer – Nicolas Fagioli und Marin Pongracic – tanzen auf dem Rasen des Verbannungsrandes. Wer sie kauft, riskiert am Wochenende Null Punkte.
Der Fall Luka Modric zeigt, wie schnell Legenden ins Leere laufen. Der Kroate von Milan kassierte seine vierte Gelbe, weil er nach einem Foulsprinter demonstrativ den Ball wegschlug. Trainer Fonseca muss nun rechnen: Mit oder ohne Ballkünstler gegen Lecce?
Bei Inter schweben Matteo Sucic und Carlos Augusto auf Abruf. Der Brasilianer lieferte gegen Atalanta eine Gala ab, doch seine nächste Grätsche könnte Simone Inzaghi die Dreierkette entzweibrechen. Die Kurve murrt schon: „Wenn wir gegen Parma verlieren, liegt’s an der Rotation.“
Juventus sieht sich mit Weston McKennie und Tommaso Kelly in doppelter Bedrängnis. Kelly, erst zuletzt gegen Verona eingewechselt, spielt sich in Allegri’s Herz – aber ein Foul mit Nachspielzeit-Gelbe würde ihn ausgerechnet vor dem Topspiel gegen Lazio rauskegeln.
Roma, Parma, Torino, Udinese – alle klopfen sich auf die Schulter, dass sie noch „nur“ einen Spieler auf dem Zettel haben. Doch die Statistik lügt nicht: In 64 % der Fälle kassieren die Gemeldeten innerhalb von zwei Spieltagen die fünfte Gelbe. Die Wette läuft gegen das Zeitmanagement der Trainer.
Die Botschaft an Fantasy-Manager ist klar: Wer jetzt auf Risiko setzt, muss mit dem Joker leben. Die Saison neigt sich dem Ende zu, die Karten werden härter verteilt. Wer schützt seine Punkte, verkauft rechtzeitig. Wer zögert, zittert mit – und das nicht nur vor dem Bildschirm.
