Franziska preuß: psychischer druck in sozialen medien als karriereende-grund
Karriereende nach olympischen spielen
Franziska Preuß, die 31-jährige Biathletin, hat nach dem Massenstart bei den Olympischen Spielen ihre beeindruckende Karriere beendet. Trotz ihrer zweiten Teilnahme an Olympischen Spielen konnte sie keine Medaille gewinnen und die hohen Erwartungen der Öffentlichkeit nicht erfüllen. Dieser Umstand, gepaart mit dem immensen Druck in den sozialen Medien, bestärkte sie in ihrer Entscheidung, sich vom Biathlon zurückzuziehen.

„Psychoterror“ in den sozialen medien
Preuß sprach offen über den „Psychoterror“, dem sie in den sozialen Medien ausgesetzt war. Sie betonte, dass sie nichts Kriminelles getan habe und es lediglich um Sport gehe. Der Druck, dem sie ausgesetzt war, habe sie jedoch dazu gebracht, ihre Karriere zu überdenken. Die negativen Kommentare und die ständige öffentliche Bewertung hätten ihren Spaß am Sport getrübt.
Selbstschutz als hauptmotivation
„Dadurch, dass man das Äußere erleben musste, habe ich gemerkt, dass es mir gar keine Medaille mehr wert ist“, erklärte Preuß nach ihrem Rennen. Sie habe in den letzten Tagen bewusst wenig Zeit in den sozialen Medien verbracht, um sich selbst zu schützen. Der Einfluss der sozialen Medien sei in den letzten Jahren stark gewachsen und gehöre mittlerweile zum Alltag eines Sportlers.
Soziale medien – teil des spiels, aber mit grenzen
Preuß räumte ein, dass soziale Medien „Teil des Spiels“ seien, betonte aber gleichzeitig, dass es wichtig sei, Grenzen zu ziehen. „Wenn es persönlich wird, ist es nicht mehr schön“, sagte sie. Diese Grenzen seien jedoch oft überschritten worden, was zu ihrer Entscheidung beigetragen habe. Die ständige Kritik und die fehlende Privatsphäre hätten sie stark belastet.
Vanessa voigt: ebenfalls eine social-media-pause
Auch ihre Teamkollegin Vanessa Voigt hatte nach dem Einzel in der ersten Olympiawoche eine Social-Media-Pause angekündigt. Voigt äußerte sich kritisch über Instagram und wünschte sich eine Karriere ohne die ständige Präsenz in den sozialen Medien. Sie sprach von einer Belastung, die für ihre sportliche Leistung kontraproduktiv sei.
Die schattenseiten des ruhms
Der Fall von Franziska Preuß und Vanessa Voigt verdeutlicht die Schattenseiten des Ruhms und den immensen Druck, dem Spitzensportler ausgesetzt sind. Die sozialen Medien können einerseits eine tolle Möglichkeit sein, mit Fans in Kontakt zu treten, andererseits aber auch zu einer Quelle von Stress und psychischem Leid werden. Es ist wichtig, dass Sportler sich schützen und ihre Grenzen wahren.
Sport verbindet, aber nicht um jeden preis
Als leidenschaftlicher Sportliebhaber und Autor bei TSV Pelkum Sportwelt möchte ich betonen: Sport soll Freude bereiten! Die Geschichten hinter den Athleten und Teams sind faszinierend, aber der Schutz der Persönlichkeit und der psychischen Gesundheit muss immer an erster Stelle stehen. Sport verbindet Menschen und inspiriert uns, aber nicht um jeden Preis.
