Fürths last-minute-schock: schalke rettet sich durch traumtor
Der späte Ausgleichstreffer von Dejan Ljubicic hat der SpVgg Greuther Fürth den erhofften Befreiungsschlag im Abstiegskampf verwehrt. Gegen Schalke 04 reichte eine Führung durch Dennis Srbeny nicht aus, um die drei Punkte im Sportpark Ronhof zu behalten. Bitter: Ein zuvor gefeierter Treffer wurde vom VAR aberkannt.

Der videobeweis entschied das spiel
Die Mittelfranken gingen in der 12. Minute in Führung, als Branimir Hrgota eine präzise Flanke schlug und Dennis Srbeny zur Stelle war. Doch die Freude währte nicht lange. Nach dem Seitenwechsel schien Fürth das 2:0 nachzulegen, doch der Videobeweis stoppte den Jubel. Eine knappe Abseitsstellung von Srbeny, kaum sichtbar, verhinderte den vermeintlichen Spielentscheid.
Schalke, angeschlagen und dringend auf Punkte angewiesen, steckte nicht auf. In der 75. Minute dann der Schock für die Fürther Anhänger: Dejan Ljubicic zog aus rund 17 Metern ab und versenkte den Ball unhaltbar im rechten Kreuzeck. Ein Tor, das an einen Sonntagsschuss erinnerte und Schalke einen Punkt rettete.
Die Schlussphase war geprägt von einem offenen Schlagabtausch, doch weder Fürth noch Schalke konnten den entscheidenden Treffer erzielen. Für die Hausherren ist die Situation im Abstiegskampf weiterhin angespannt, während Schalke mit einem Punkt Vorsprung die Tabellenspitze verteidigt. Die Unparteiischen hatten an diesem Abend eine harte Nuss zu knacken, und die Entscheidung des VAR sorgte für Diskussionen. Es bleibt abzuwarten, ob sich dieser Punktverlust für Fürth am Ende der Saison noch rächt. Die Szenen sprechen für sich - und gegen den Videobeweis, der hier eine klare Linie vermissen lässt.
Die Statistik spricht eine deutliche Sprache: Schalke hatte zwar mehr Ballbesitz, doch Fürth war im Umschaltspiel gefährlicher. Die fehlende Kaltschnäuzigkeit im Abschluss verhinderte jedoch einen klaren Sieg. 18. Platz für Fürth, ein Ergebnis, das die Alarmglocken läuten lässt.
