Fürth bangt erneut: john-comeback endet in neuer verletzung!
Ein bitterer Rückschlag für die SpVgg Greuther Fürth im Abstiegskampf: Nur wenige Tage nach seinem ersehnten Comebackverletzte sich Marco John erneut. Das 0:0 gegen Preußen Münster reichte nicht, um den Abstand zur Nichtabstiegszone zu verkleinern – und die Personalsituation wird dadurch erneut komplizierter.

Die achillessehne des kleeblatts: verletzungspech
Die Partie in Münster verlief für Fürth insgesamt enttäuschend. Trotz deutlich mehr Ballbesitz (fast 70 Prozent) gelang es dem Team von Heiko Vogel nicht, gefährliche Torchancen herauszuarbeiten. „Ich bin nicht zufrieden mit dem Spiel“, gab der Trainer nach dem Abpfiff zu, „aber der Punkt ist wichtig, da wir das Spiel nicht gewinnen konnten.“ Die Leistung war geprägt von Kampf, aber wenig Spielwitz – ein Spiegelbild der angespannten Lage in der Tabelle.
Doch der Tiefpunkt des Abends war die erneute Verletzung von Marco John. Der 24-Jährige, der erst vor einer Woche nach langer Adduktorenproblematik sein Comeback gefeiert hatte, musste nur 15 Minuten nach seiner Einwechslung angeschlagen vom Feld. Ein unglücklicher Schritt zur Klärung eines langen Balls führte zu einem Sturz und dem Verdacht auf eine Wadenbeinköpfchenanbruch.
Die Diagnose ist niederschmetternd: Die Untersuchungen bestätigten den Befund. John droht das Saisonende vorzeitig verpassen zu müssen. Ein herber Schlag für den Mittelfeldspieler und für das gesamte Team, das sich in der entscheidenden Phase der Saison auf seine Erfahrung und sein Können verlassen hatte.
Die Situation in der Tabelle bleibt angespannt. Fürth ist punktgleich mit Magdeburg auf dem rettenden Ufer, aber die Konkurrenz schläft nicht. Die kommenden Partien gegen Darmstadt, Bochum, Nürnberg, Hertha und Düsseldorf werden entscheidend sein. Der Ausfall von John trifft das Team zusätzlich, aber die Spieler müssen nun zusammenhalten und alles daran setzen, um den Klassenerhalt zu sichern.
Es bleibt abzuwarten, ob John doch noch ein paar Einsatzminuten in der Endphase der Saison sammeln kann. Die Hoffnung stirbt zuletzt – auch wenn die Verletzungshistorie des Spielers in den letzten Monaten kein gutes Omen gibt. Für das Kleeblatt zählt jetzt nur eines: die Punkte.
