Füchse berlin verpassen champions-league-halbfinale: dramatisches ende gegen veszprém!
Ein schockierendes Ende für die Füchse Berlin! Nach einer überragenden ersten Halbzeit und einer zehn Punkte Führung, ließen die Berliner im Viertelfinale der Champions League gegen Veszprém Ungarn eine Führung über die Klinge springen und verloren am Ende unglücklich mit 34:35. Die Enttäuschung ist groß, doch die Chance auf das Final4 in Köln ist trotz allem noch intakt.
Der frühe traum vom final4 schwindet
Vor dem Spiel standen die Zeichen für die Berliner alles andere als gut. Veszprém, ein Traditionsverein im europäischen Handball, kehrte mit großem Druck in die Erfolgsspur zurück. Die Ungarn, die zuletzt 2019 ein Champions-League-Finale erreichten und 2022 beim Final4 spielten, hatten viermal das Ticket nach Köln verpasst. Klubchef Dr. Csaba Bartha hatte sogar mit Gehaltskürzungen gedroht, sollten die Saisonziele verfehlt werden – ein deutliches Zeichen des enormen Drucks in Ungarn.
Doch die Füchse Berlin ließen sich davon nicht beeindrucken. In den ersten 30 Minuten präsentierte sich das Team von Nicolej Krickau von seiner besten Seite. Vor 5.000 frenetischen Fans in der „Roten Hölle“ von Veszprém erarbeiteten sich die Berliner eine komfortable Führung. Die Passsicherheit war beeindruckend, und das dänische Duo Mathias Gidsel und Lasse Andersson brillierten mit insgesamt 21 Toren. Zur Pause führten die Füchse mit 20:17.
Ein dramatischer Einbruch
Doch dann kam es zur Katastrophe. In einem entscheidenden Zehn-Minuten-Abschnitt kassierten die Füchse Fehlwurf um Fehlwurf, während Veszprém aufholte und schließlich in der 50. Minute ausglich (28:28). Stefan Dodić sorgte mit seinem Treffer für die erste Führung für Veszprém (29:28). Obwohl Mathias Gidsel am Ende 13 Tore erzielte, reichte es nicht, um den knappen Rückstand noch abzumildern. Zwei vergebene Siebenmeter und zu viele Gegentore im 7-gegen-6-Angriff der Ungarn besiegelten die Niederlage.
Die Füchse Berlin haben aber noch die Chance, das Ruder im Rückspiel am 6. Mai in Berlin herumzureißen und sich doch noch ein Ticket für das prestigeträchtige Final4 in Köln zu sichern. Die Ausgangslage ist zwar schwierig, aber nicht aussichtslos.
Die kommenden Tage werden zeigen, ob die Berliner aus dieser bitteren Erfahrung lernen und ihre Chance nutzen können. Das Rückspiel verspricht ein weiteres Handball-Spektakel zu werden, bei dem alles offen ist. Die Füchse müssen ihre Nerven bewahren und ihre Stärken wiederfinden, um den Traum vom Final4 am Leben zu erhalten.

Die nächste aufgabe wartet bereits
Die Niederlage in Veszprém ist schmerzhaft, doch sie darf nicht die Moral der Mannschaft trüben. Das Team von Nicolej Krickau muss sich analysieren, aus den Fehlern lernen und sich auf das Rückspiel konzentrieren. Die Fans dürfen gespannt sein, wie die Füchse Berlin auf diesen Rückschlag reagieren werden.
