Füchse berlin feiern pokalsieg: bierduschen und party-wahnsinn in köln!
Die Wartezeit hat ein Ende! Nach zwölf Jahren der Durststrecke krönte sich die Füchse Berlin im Kölner Dom zu den Gewinnern des DHB-Pokals. Ein fulminantes 42:33 gegen das Überraschungsteam Bergischer HC besiegelte den Triumph und löste einen Ausbruch ungezügelter Freude aus – ein Feuerwerk der Emotionen, das weit über die sportliche Leistung hinausging.
Kabinen-chaos mit superstar-eklat
Kaum war der Schlusspfiff ertönt, brach das Chaos aus. In der Lanxess-Arena herrschte Partystimmung der Extraklasse, begleitet von einer regelrechten Bierdusche. Lukas Herburger, der Kreisläufer und selbsternannte Party-Minister, übernahm die musikalische Leitung, indem er sich einen Sicherheitshelm schnappte und die Boxen mit mitreißenden Ballermann- und Après-Ski-Hits zum Beben brachte. Ein Moment des Kabinen-Wahnsinns, der von Darj und Herburger inszeniert wurde, als sie den frischgebackenen Superstar Mathias Gidsel mit einer klebrigen Bierdusche überraschten – eine Racheaktion für dessen mahnende Worte im Dyn-Interview.
„Max, wir haben Donnerstag ein wichtiges Spiel gegen Gummersbach“, hatte Gidsel seinen Kapitän noch ermahnt. Darj antwortete unmissverständlich: „Das ist mir egal, was du machst, ich trinke heute Bier. Ich lebe im Hier und Jetzt.“ Ein Statement, das die Genugtuung über den Pokalsieg in den Vordergrund stellte.

Feier bis in die frühen morgenstunden
Die Party ging weiter in der Rooftop-Bar im Kölner Wasserturm, wo die Jungs bis kurz nach 1:30 Uhr früh feierten. Ein Buffet mit Lachs, Kalbsrücken und Frühlingsrollen stillte den Hunger, während Cocktails und Bier für die nötige Flüssigkeitszufuhr sorgten. „Und zum Abschluss gab es noch Macha-Eis“, verriet Füchse-Boss Bob Hanning.
Hanning betonte, dass die Feier bewusst im engen Kreis gehalten wurde, um das wichtige Heimspiel gegen Gummersbach am Donnerstag nicht zu gefährden: „Aber eine kleine familiäre Feier ist schon erlaubt gewesen. Und die Jungs waren auch gut dabei, denn der Druck muss ja auch mal raus.“

Rückreise in der ersten klasse
Am Morgen ging es mit dem ICE 547 in der Ersten Klasse zurück nach Berlin. Kapitän Max Darj trug den Pokal stolz über den Bahnsteig und ließ ihn sicher im Zug verstauen – ein Pokal, der einen Wert von 20.000 Euro hat. Die Geschäftsstelle der Füchse Berlin ist inzwischen mit verstärkten Sicherheitsmaßnahmen ausgestattet, um einen erneuten „Verschwindetrupp“ wie bei der Meisterschale zu verhindern.

Trainer krickau: skandinavische gelassenheit und liebeserklärung
Trainer Nicolej Krickau zeigte sich entspannt angesichts der ausgelassenen Feierlichkeiten: „Ich bin Skandinavier, bei mir gibt es nicht nur Schwarz und Weiß. Natürlich durften die Jungs ein bisschen feiern.“ Er betonte, dass seine Spieler Profis seien, die wissen, wann es ernst wird. Ein Lob für seine Frau Stine rundete sein Statement ab: „Die Jungs haben es großartig gemacht. Aber mein MVP ist hier neben mir.“
Die nächste Herausforderung wartet bereits am Donnerstag gegen Gummersbach, wo der Kampf um die Champions-League-Plätze weitergeht. Die Füchse Berlin haben bewiesen, dass sie nicht nur auf dem Feld, sondern auch abseits des Spielfelds zu den Gewinnern gehören.
