Freiburg will bayern-kaltstart vergessen: europa-league-traum lebt!

Der SC Freiburg will den bitteren Geschmack der letzten Niederlage gegen Bayern München hinter sich lassen und sich voll auf das Viertelfinale der Europa League gegen Celta Vigo konzentrieren. Die Enttäuschung sitzt zwar noch tief, doch die Mannschaft von Trainer Julian Schuster blickt entschlossen nach vorne und will Geschichte schreiben.

Wut als motor, positives als basis

Wut als motor, positives als basis

Die Erinnerung an die Führung, die gegen die Bayern verspielt wurde, schmerzt noch in den Knochen. Doch anstatt sich darin zu verlieren, will der Sport-Club diese Erfahrung als Ansporn nehmen. „Es ist nicht schlecht, wenn man mit etwas Wut im Bauch das nächste Spiel bestreiten kann“, so Angreifer Lukas Höler. „Aber wir nehmen auch viel Positives mit.“ Er betont, dass das Team in der Bundesliga-Partie gegen Bayern „ein richtig gutes Spiel über 80 Minuten gemacht“ hat und daher zuversichtlich in die anstehende Aufgabe gegen Celta Vigo geht.

Trainer Schuster stimmt zu. Er hob hervor, dass bei der Niederlage gegen die Bayern „so viele Dinge dabei waren, die ich sehen möchte, die die Jungs gut umgesetzt haben.“ Die Leistungsgrenze sei gesetzt, und daran will man sich nun orientieren. Für Schuster ist klar: Seine Mannschaft verfolgt „das klare Ziel, weiterzukommen – bei allem Bewusstsein, was es dazu bedarf.“

Höler betonte zudem: „Wir wollen den Grundstein legen, um eine Runde weiterzukommen.“ Das erste europäische Viertelfinale der Vereinsgeschichte wird genossen, aber nicht überbewertet. Schuster betonte, dass es nicht darum gehe, „Historisches“ zu erreichen, sondern darum, das Spiel zu gewinnen und sich weiter vorzubereiten. Die Konzentration liegt voll auf der Aufgabe gegen Celta Vigo.

Die Mannschaft hat die Enttäuschung über die Niederlage gegen Bayern bereits abgehakt und sich voll auf das europäische Spiel fokussiert. Die Fans dürfen gespannt sein, ob der SC Freiburg in der Lage sein wird, die Wut in Energie umzuwandeln und den Traum von einem Europa-League-Sieg am Leben zu erhalten.