Freiburg stürmt ins europa-league-finale! braga demütig
Ein furioser Heimsieg katapultierte den SC Freiburg am Donnerstagabend in das Endspiel der Europa League. Vor heimischem Publikum bezwangen die Breisgauer den SC Braga mit 3:1 (2:0) und drehten damit das 1:2 aus dem Hinspiel. Istanbul ruft – und das völlig verdient!
Die rote karte als wendepunkt?
Schon früh sorgte die Rote Karte für Mario Dorgeles (6.) für eine deutliche Wende im Spielverlauf. Braga, angeschlagen durch die frühe Unterzahl, fand kaum Mittel, um das aggressive Freiburg-Spiel zu unterbinden. Lukas Kübler präsentierte sich als Matchwinner, traf doppelt (19., 72.). Johan Manzambi ließ mit seinem Treffer in der 41. Minute ebenfalls keine Zweifel an der Überlegenheit der Gastgeber.
Die Gästefans, die die Reise nach Freiburg auf sich genommen hatten, sahen nur wenig Grund zur Freude. Pau Víctor konnte Ergebniskosmetik betreiben (79.), doch der Sieg war längst unter Dach und Fach. Freiburg zeigte eine beeindruckende Vorstellung von Kampfgeist und taktischer Disziplin. Die frühe rote Karte half sicherlich, doch die Leistung war unabhängig davon überzeugend.

Kompanys unmut nach dem spiel
Während in Freiburg die Party entbrannt war, äußerte sich auch Vincent Kompany, der Trainer von Burnley, kritisch zur Leistung der Schiedsrichter. Seine Worte: „Hat jemand ein anderes Bild gesehen?“ Ein deutlicher Hinweis auf vermeintliche Fehlentscheidungen im Laufe der Partie. Doch das lenkt nicht von Freiburgs Triumph ab.
Die Entscheidung ist gefallen: Der SC Freiburg ist als erste deutsche Mannschaft seit Jahren in einem Europapokal-Finale vertreten. Am kommenden Wochenende entscheidet sich die Bundesliga spannend, aber Freiburg hat bewiesen, dass sie auch auf internationaler Bühne mithalten können. Die Reise nach Istanbul wird unvergessen bleiben.
