Freiburg demütigt vigo: doch giráldez kündigt gegenwehr an!

Ein Schock für die Fans von Celta Vigo: Die Mannschaft von Claudio Giráldez erlebte eine bittere Heimniederlage gegen Freiburg im Conference-League-Viertelfinale. Die Leistung war mangelhaft, die Intensität fehlend – ein Debakel, das den Gästen erlaubte, das Spiel im Griff zu behalten. Doch der Trainer gibt die Hoffnung nicht auf.

Giráldez: „wir haben lösungen“

Giráldez: „wir haben lösungen“

„Wir waren schlecht, das ist eine Realität“, gestand Giráldez nach dem Spiel. „Sie waren besser, hatten mehr Intensität und gewannen die meisten Zweikämpfe. Wir waren nicht präzise.“ Es war ein offenes Eingeständnis der Schwächen, doch der Trainer betonte auch die Entschlossenheit, das Ruder zu wenden. „Wir haben Lösungen, um das Spiel zu drehen“, versicherte er. „Es ist wichtig, dass wir aus unseren Fehlern lernen und uns für das Rückspiel in Balaídos mental stärken.“

Die Atmosphäre in Balaídos soll entscheidend sein, so Giráldez. Er erinnerte an die Ausscheiden des Friburgs in der vorherigen Runde, als die Heimstärke eine wichtige Rolle spielte. „Dort wird das Spiel anders aussehen“, prognostizierte er, und forderte von seiner Mannschaft eine deutliche Leistungssteigerung. Die Fans müssen den entscheidenden Druck ausüben.

Die individuelle Ansprache im Kabinen war offenbar ein wichtiger Schritt, um die Köpfe freizubekommen. „Es war ein Schlag für uns, wir haben uns eine große Illusion für dieses Spiel gemacht und es hat nicht funktioniert“, so Giráldez. „Aber wir haben die Fähigkeit, aus solchen Situationen zurückzukommen, das haben wir in dieser Saison bewiesen.“

Was niemand so recht sagen wollte: Die Leistung war nicht nur unzureichend, sie war teils peinlich. Die Freiburger demonstrierten, wie man einen Gegner dominiert, indem sie ihn früh unter Druck setzten und jeden Raum nahmen. Celta Vigo fand kaum Mittel, sich zu wehren, und verlor die Kontrolle über die Partie frühzeitig. Die fehlende Präzision im Passspiel und die mangelnde Absicherung im Mittelfeld führten zu zahlreichen Ballverlusten und ermöglichten Freiburg, immer wieder gefährlich vor dem gegnerischen Tor aufzutreten.

Die Aufgabe ist klar: Am Sonntag gegen Oviedo muss eine Reaktion gezeigt werden, um das Selbstvertrauen zurückzugewinnen und die Vorbereitung auf das Rückspiel optimal zu nutzen. Giráldez’s Worte klingen trotzig, aber ob sie ausreichen, um die verpasste Chance wieder gutzumachen, wird sich zeigen.

Die Konzentration liegt nun voll auf dem Rückspiel. Es bleibt abzuwarten, ob die Galicier die Wende schaffen können. Doch eines ist sicher: Die Fans in Balaídos werden alles geben, um ihr Team anzufeuern.