Fornals schießt sich mit sieben treffern ins wm-ticket
Während Isco noch auf seinen Comeback-Termin wartet, führt Pablo Fornals den Betis an – und trifft dabei so konstant wie nie zuvor in seiner Profikarriere.
Der siebte treffer in bilbao war mehr als nur ein schönes freitor
Der 30-Jährige netzte in San Mamés per Standard aus 22 Metern ins linke Kreuzeck ein. Es half zwar nicht gegen Athletic, brachte ihm aber persönlich den vorläufigen Höhepunkt: Noch nie hatte er in einer einzigen Klubsaison öfter getroffen, weder bei Málaga, Villarreal noch West Ham.
Die Liste seiner Opfer liest sich wie ein Who-is-Who der spanischen Primera División: Levante, Real Sociedad, Sevilla, Getafe, Villarreal, Valencia und nun Athletic. Alle sieben Tore erzielte er in LaLiga, keiner fiel gegen denselben Gegner zweimal. Das gelang ihm seit seinem Elite-Debüt 2014/15 erst einmal – in der Conference-League-Saison 2022/23 mit West Ham, damals aber in 50 Partien. Heute steht er bei 41 Pflichtspielen, elf weitere folgen garantiert.

Die zahlen sprechen für sich
Mit sechs Vorlagen – vier in der Liga, je einer im Pokal und der Europa League – mischt sich Fornals auch in die Assists-Rangliste ein. Kein Wunder, dass Nationaltrainer De la Fuente ihn zurückholte. Die WM in den USA, Kanada und Mexiko rückt näher, und Fornals spielt sich mit jedem Schlag ins Kalkül.
Der Fokus liegt aber noch auf der Champions-League-Qualifikation. Ob über Liga-Rang fünf oder den zweiten Europacoup nach der Conference League – Betis will erstmals seit 2005 wieder in der Königsklasse stehen. Dafür braucht es weiterhin Tore, und niemand liefert sie derzeit zuverlässiger ab als der Mann aus Castellón.
Isco oder nicht – Fornals hat den Betis-Taktstock übernommen. Wenn er so weitermacht, wird die Saison nicht nur seine persönliche Bestmarke, sondern auch die Rückkehr des Klubs auf die große Bühne einläuten.
