Formel-1: co2-emissionen um 35 prozent gesenkt – ferrari triumphiert in barcelona!

Die Königsklasse des Motorsports setzt auf Nachhaltigkeit: Die Formel 1 hat ihre CO2-Emissionen drastisch reduziert und damit den Weg für eine klimaneutrale Zukunft geebnet. Lewis Hamilton feierte derweil einen weiteren Sieg, diesmal in Barcelona – ein Zeichen, dass Leistung und Umweltschutz Hand in Hand gehen können.

Eine revolution auf der rennstrecke und darüber hinaus

Eine revolution auf der rennstrecke und darüber hinaus

Der neueste Nachhaltigkeitsbericht des Circus, der sich auf die Saison 2025 bezieht, offenbart eine beeindruckende Reduktion der CO2-Bilanz um stolze 35 Prozent im Vergleich zu 2018. Das entspricht einem zusätzlichen Rückgang von 12 Prozent gegenüber dem Vorjahr 2024. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Von 228.793 Tonnen im Jahr 2018 sind die Emissionen auf 148.805 Tonnen im Jahr 2025 gesunken – ein Ergebnis, das weit über die Aktivitäten auf der Rennstrecke hinausgeht und das gesamte Ökosystem der Formel 1 umfasst, von den Fabriken bis hin zu den Reiseaktivitäten der Teams.

Besonders hervorzuheben sind die spürbaren Fortschritte in den Bereichen Fabriken und Strukturen (ein Rückgang um 64 Prozent seit 2018) sowie die Logistik (minus 29 Prozent). Hier zeigt sich, dass die Umstellung auf nachhaltigere Praktiken bereits jetzt greifbare Erfolge erzielt.

Ein Schlüsselfaktor für diese positive Entwicklung ist die strategische Neuausrichtung des Rennkalenders. Durch die Bündelung von Rennen in geografischen Regionen konnten Transportwege und damit auch die damit verbundenen Emissionen deutlich reduziert werden. So wurde beispielsweise der Grand Prix von Japan in den Frühling verlegt und nun zusammen mit den Rennen in Australien und China ausgetragen. Auch die Entscheidung, die Rennen in Miami und Kanada direkt aufeinanderfolgend zu veranstalten, sparte fast 3 Prozent der Emissionen im Bereich Reisen und Logistik – eine kleine, aber feine Maßnahme mit großer Wirkung.

Die Verlagerung hin zum Seefrachttransport anstelle von Luftfracht für den Gütertransport ist ein weiterer wichtiger Baustein im Nachhaltigkeitskonzept. Und dann ist da noch das Thema Kraftstoffe: Ab 2026 werden in der Formel 1 nachhaltige Kraftstoffe zum Standard – eine Innovation, die die Treibhausgasemissionen um beeindruckende 80 Prozent im Vergleich zu herkömmlichen fossilen Brennstoffen reduzieren soll.

„Dies ist ein kollektives Anliegen aller Beteiligten“, betonte Stefano Domenicali, Präsident und CEO der Formel 1, und hob hervor, dass die Reduzierung des ökologischen Fußabdrucks trotz des kontinuierlichen globalen Wachstums des Sports gelingt. Das Ziel ist klar: Bis 2030 soll eine Halbierung der absoluten Emissionen im Vergleich zu 2018 erreicht werden – ein ambitioniertes Ziel, das die Formel 1 auf dem besten Weg zu erreichen scheint.

Während die Welt weiterhin mit den Herausforderungen des Klimawandels ringt, zeigt die Formel 1, dass auch der Motorsport einen Beitrag zur Lösung leisten kann – und das mit Höchstgeschwindigkeit. Der Sieg von Lewis Hamilton in Barcelona ist dabei nur die Spitze des Eisbergs.