Flick bleibt: barça verlängert mit dem meister-architekten bis 2028

Hansi Flick hat seinen Stift geschwungen und damit dem größten Gerücht der Saison die Luft ausgelassen: Der 61-Jährige unterschrieb beim FC Barcelona eine Vertragsverlängerung bis 2028, Option inklusive. Die Meldung kommt einen Tag nach Lewandowskis Abschied – und signalisiert den Anspruch, die neue Ära ohne den polnischen Torjäger sofort zu silbern.

„Dieser klub hat mich verändert“

In einem 85-Sekunden-Video, das die offizielle Klub-App um 14:07 Uhr pushte, funkelt Flick zwischen Meisterschale und Camp-Feuerwerk. „Barça ist mehr als ein Verein. Für mich ist es ein Lebensgefühl“, sagt er direkt in die Kamera. Die Botschaft: Er will den Champions-League-Traum endlich erlösen, nachdem Atlético Madrid den Katalanen im Viertelfinale stoppte.

Die Zahlen sprechen für sich: 94 Punkte in dieser Liga-Saison, 99 Tore, nur 26 Gegentreffer – alles neue Rekorde seit der Guardiola-Ära. Doch Präsident Joan Laporta will mehr. Intern heißt es, der Klub habe Flick eine Gehaltsaufbesserung von 25 Prozent genehmigt, dafür auf eine Ausstiegsklausel verzichtet. Keine Seite bestätigt offiziell, aber im Boardroom nicken alle: Der Deutsche hat sich zum Face der Marke Barça gemausert.

Warum 2028 keine zufallszahl ist

Warum 2028 keine zufallszahl ist

2028 jährt sich der Wiederaufbau des Camp Nou zum fünften Mal. Bis dahin soll das Stadion 105.000 Zuschauer fassen – und einen erfahrenen Dirigenten auf der Bank. Flick lachte auf der Pressekonferenz: „Ich will die Eröffnung live erleben, mit Musik, Pulsschlag, Champions-League-Hymne.“ Sein bisheriger Deal lief nur bis 2027, doch die sportliche Leitung überzeugte ihn mit einem Drei-Säulen-Konzept: Jugendförderung, Datenanalyse, globale Markenexpansion.

Ein Detail verrät viel: Flick bestand darauf, dass Co-Trainer Marcus Sorg und Athletik-Chef Holger Broich gleich mitverlängern. „Ohne mein Team kein Stift“, soll er Laporta gesagt haben. Der Präsident willigte – und schickte danach sogar einen internen Rundbrief: „Stabilität vor Stars“. Die Zeiten von Quick-Fix-Trainern sind damit vorbei.

Lewandowski-aus, flick-in – die kluft wird größer

Lewandowski-aus, flick-in – die kluft wird größer

Robert Lewandowski verabschiedete sich zwei Tage zuvor mit Tränen in den Augen. Flick nahm die 36-Jährige in den Arm, flüsterte: „Du bleibst für immer ein Teil davon.“ Für den Trainer ist der Wechsel logisch: Vini Souza (19) und Marc Guiu (20) sollen das neue Sturm-Duo bilden, hinter ihnen wirbeln Lamine Yamal und Pedri. Durchschnittsalter der Startelf: 23,4 Jahre – so jung war keine Barça-Meisterelf seit 1991.

Die Fans reagierten euphorisch: Innerhalb von 30 Minuten waren 50.000 „Flick 2028“-Shirts in den offiziellen Online-Shops ausverkauft. Die Botschaft auf Twitter: „Més que un entrenador“. Die Tinte ist trocken, der Weg frei – und der Hunger größer als je.