Fischer wählt kiel statt peak: magdeburg und berlin sind oben angekommen

Justus Fischer zieht es 2027 nach Kiel, weil er bei Magdeburg und Berlin nur noch runterfallen kann. Der Vize-Europameister packt es in ein Wort: Peak. Der SC Magdeburg und die Füchse Berlin seien dort, sagt er, „am Peak“. Wer dort einsteigt, landet direkt auf dem Gipfel, ohne selbst steigen zu müssen.

„Das ist doch ein kompliment“

„Das ist doch ein kompliment“

Bennet Wiegert lacht, als er das hört. „Das ist doch ein Kompliment“, sagt der Magdeburg-Coach und schiebt seine Kappe nach hinten. Er kennt die Kehrseite des Gipfels. „Peak, aber es geht vielleicht nicht weiter.“ Er sieht das positiv. „Er sagt: Ihr habt ein Niveau erreicht, wo es schwer wird, darüberzukommen. Da hat er recht.“

Die Zahlen sprechen für sich: Magdeburg führt die Bundesliga an, holte 2025 Punkte im Akkord, gewann die ChampionsLeague. Wiegert schüttelt den Kopf. „Das ist an der Grenze des Maximums. Im Leistungssport musst du mit Niederlagen leben, weil die Dichte so eng ist.“

Fischer will das Risiko nicht. Er sucht den Aufbau, nicht den Absturz. Kiel bietet ihm die Bühne, auf der er selbst den Gipfel erklimmen kann. Magdeburg bleibt unten, wo der Peak längst erreicht ist, und schaut erst mal weiter nach oben. Oben ist jetzt Platz für andere.