Lewandowski zu juve? 10-millionen-gehalt blockiert deal – aber es gibt einen haken

Robert Lewandowski steht vor der Tür – und Juve zögert. Der Pole wird ab Juli ablösefrei, seine Torquote liegt trotz 36 Jahren noch bei einem Treffer alle 96 Minuten. Doch das Problem trägt einen Namen: 10 Millionen Euro netto. Genau das zieht der Stürmer in Barcelona ein, und genau das sprengt den neuen Lohnzügel von Turin.

Warum trezeguet plötzlich den „lewa-klub“ gründet

David Trezeguet legte den Funke in Gazzetta dello Sport: „Ich würde ihn sofort holen – eine andere Liga, einer der letzten echten Neuner.“ Die Fangemeinde biss sofort zu, denn die Zahlen sprechen trotz sinkender Spielzeit eine klare Sprache: 14 Liga-Treffer, nur 1 786 Minuten Einsatzzeit. Kein anderer Serie-A-Kandidat kommt auf diese Effizienz.

Im Hinterzimmer von Continassa rechnet man trotzdem penibel nach. Neben Dusan Vlahovic, der bei 6 plus Boni verhandelt, wartet Kenan Yildiz mit einem Gehalt von 7 Millionen als neuer oberer Rahmen. Lewandowski müsste also mindestens drei Millionen runtergehen – oder eine Modric-Konstruktion finden: kurzer Vertrag, niedriges Fixum, hohe Prämien für Titel und Tore.

Die ehefrau liefert das todesdatum – und der klub schweigt

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Anna Lewandowski ließ keinen Zweifel: „Diese Saison wird wohl seine letzte in Barcelona sein.“ Das Management um Joan Laporta signalisiert bereits, dass man die Gehaltslast nicht weiter trägt. Gespräche mit MLS-Klubs wie Chicago Fire, Anfragen aus Saudi-Arabien und der Türkei liegen auf dem Tisch, doch kein Angebot erfüllt seine sportliche Eitelkeit: Champions League, Spitzenduell, Bühne.

Juve-Sportdirektor Cristiano Giuntoli hält sich bedeckt. Intern heißt es: „Wenn Vlahovic verlängert, ist Lewandowski nur ein Traum.“ Der Serbe aber zögert, weil er die Titel-Perspektive nicht erkennt. Fällt er weg, wäre Lewandowski die Königsoption – vorausgesetzt, er spielt den Reiz der Serie A und die italische Steuer-Vergünstigung aus, die Spielern über 35 ein fast steuerfreies Jahr ermöglicht.

Die uhr tickt – und der markt wird knapper

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Mit Jonathan David und Lois Openda vertrauen Analysten eher der Schnelligkeit als der Erfahrung. Doch Spalletti schwört auf Reife, wenn das Spiel ruckelt. Das Dilemma: Wer jetzt zahlt, bekommt 25 garantierte Tore in zwei Saisons. Wer wartet, landet beim nächsten Klub. Lewandowski selbst will laut Beratern bis zur Euro 2024 abwarten, um nicht den Fokus zu verlieren.

Die Rechnung ist simpel: Juve muss entweder Vlahovic ziehen lassen oder Lewandowski zu einem Gehaltsverzicht überreden. Beides ist möglich, nichts ist sicher. Die einzige Gewissheit: Wenn der Pole Ende Mai die Koffer packt, steht in Turin ein Privatjet bereit – oder er fliegt für immer Richtung Mittlerer Osten. Die nächsten 60 Tage entscheiden, ob das schwarz-weiße Trikot endlich wieder einen Weltklasse-Neuner trägt oder ob es bei der Erinnerung an Trezeguet bleibt.