Claudio amendola: 25 jahre liebe – und die erkenntnis danach

Romantische Ehen, Trennungen und Neuanfänge – das italienische Showgeschäft liefert immer wieder Stoff für Schlagzeilen. Nun spricht Schauspieler und Regisseur Claudio Amendola über die Trennung von seiner Ex-Frau Francesca Neri nach fast vier Jahren und die Erkenntnisse, die er daraus zog.

Ein blick zurück auf eine lange gemeinsame zeit

Ein blick zurück auf eine lange gemeinsame zeit

25 Jahre – eine lange Zeit, um gemeinsam zu wachsen, zu lieben und zu leben. Doch manchmal führen Wege auseinander, selbst wenn die Liebe noch immer da ist. So auch bei Claudio Amendola und Francesca Neri, deren Ehe 2014 endete, nachdem sie zuvor 13 Jahre lang verlobt waren. In einem Interview mit Vanity Fair blickte Amendola nun auf diese Zeit zurück und gestand, dass die Trennung ihn trotz seiner Entscheidung destabilisiert habe. „Auch wenn es meine Entscheidung war, bestimmte Dinge destabilisieren einen“, so der 63-Jährige.

Die gemeinsamen Jahre haben ihm jedoch eine Stabilität vermittelt, die er zuvor nicht gekannt habe. „Diese 25 Jahre haben mir eine Stabilität beigebracht, von der ich nie geträumt hätte, und mich als Mann und als Menschen weiterwachsen lassen“, erklärte er. Er betont, dass er nun, an der Seite seiner neuen Partnerin Giorgia Guglielman, gelernt habe, auf eigenen Füßen zu stehen und sich selbst Halt zu geben.

Ein weiteres Thema, das Amendola ansprach, war der Umgang mit der öffentlichen Aufmerksamkeit rund um seine neue Beziehung. „Es hat mich sicherlich gestört“, so der Schauspieler. Er wünscht sich, intime Momente für sich behalten zu können und betont die Schwierigkeit, die Privatsphäre in der heutigen Zeit zu schützen. Er schätzt es, wenn man sich in die Lage des anderen versetzen kann, um die Intimität zu bewahren.

Amendola hofft, dass seine Kinder und Enkelkinder aus seiner langjährigen Beziehung zu Francesca Neri lernen, wie wichtig Zuneigung und Respekt im Umgang miteinander sind. „Ich hoffe, dass sie sehen, wie ein liebevoller Ehemann seine Frau liebt, und dass sie dadurch lernen, freundlich und respektvoll gegenüber allen Menschen zu sein“, sagte er. Er kritisiert zudem die heutige Jugend, die seiner Meinung nach kaum noch küsst und sich stattdessen auf oberflächliche Beziehungen einlässt. „Heute küssen junge Leute nicht mehr – das ist schrecklich. Es scheint nur noch Sex und Weglauf zu geben.“

Die Vergangenheit ist aufgearbeitet, die Zukunft sieht rosig aus. Claudio Amendola scheint endlich seinen inneren Frieden gefunden zu haben und blickt optimistisch in die neue Phase seines Lebens.