Fifa-weltmeisterschaft 2026: g- und h-gruppen flitzen los, spanien trifft auf kap verde
Der fünfte Tag schlägt wie eine Peitsche. 15. Juni 2026. Um 11 Uhr Ortszeit zischt die Kugel im MetLife-Stadium und reißt endgültig die Gruppen G und H auf. Spanien gegen Kap Verde – ein Match, das im Kalender rot unterstrichen steht – liefert den Startschuss für eine Serie, die Nostalgie und Underdog-Feuer vereint.
Die Vorrunde hatte schon gebrannt. Deutschland schraubte sich mit vier Toren in den Wolkenkratzern von Seattle fest. Niederlande und Japan lieferten sich ein Remis, das sich anfühlte wie ein Thriller mit offenem Ende. Doch jetzt kommt die Schärfe, jetzt zählt jeder Pass.
So tickt heute der spielplan
11:00 Uhr – Spanien vs. Kap Verde, Gruppe H, MetLife Stadium. Die Furia will den Schwung der EM-Triumph-Serie mitnehmen. Die Blue Sharks winkt die erste WM-Premiere seit 2013. 14:00 Uhr – Belgien trifft auf Ägypten, Gruppe G, Soldier Field. Die Roten Teufel um De Bruyne treffen auf Salahs Pharaonen – ein Duell der Generationen. 17:00 Uhr – Saudi-Arabien fordert Uruguay heraus, Gruppe H, AT&T Stadium. Cavani und Suárez gegen die asiatischen Trickser, die den Ball jonglieren wie Wüstensand. 20:00 Uhr – Iran startet gegen Neuseeland, Gruppe G, Levi's Stadium. Team Melli baut auf Azmouns Tempo; die All Whites hoffen auf einen neuen „Lord of the Rings“-Moment.

Wo der bildschirm brennt
Kolumbien schaltet durch. Caracol und RCN übertragen im Free-TV, DSports liefert die Komplett-Version mit Vor- und Nachspiel. Wer unterwegs ist, stößt bei Disney+ auf die Live-Signale, glasklar aus jedem Smartphone.
Die Uhr tickt. Spanien will seine junge Garde gegen die Inselkicker testen. Kap Verde setzt auf den Zauber von Ricardo Gomes, dem Stürmer, der in Lissabon Tore schießt und im Atlantik Seelen berührt. Belgien gegen Ägypten wird zur Frage der Erfahrung: Hazard und Lukaku gegen Elneny und Hegazi – die Taktik-Bretter knarzen schon.
Uruguay schwelgt in Nostalgie, doch Saudi-Arabien trumpft mit Al-Hilal-Technik auf. Iran hat sich seit Katar verändert; Neuseeland verlässt sich auf die rohe Kraft von Chris Wood. Drei Stunden, vier Stadien, 90-Millionen-Puls. Der fünfte Tag ist kein Vorspiel mehr – er ist das Finale der Hoffnungsträger.
Wenn um 20 Uhr der Schlusspfiff in Santa Clara ertönt, steht fest: zwei Teams jubeln, zwei trauern. Und die Tabelle beginnt zu sprechen. Drei Punkte oder Flug nach Hause. Keine halben Sachen. Die Weltmeisterschaft in Nordamerika zeigt endgültig ihr wahres Gesicht – und es lächelt nur, wer trifft.
