Ferran torres wird zum transfer-magneten: atlético, inter, united und arsenal liebäugeln
Der spanische Nationalstürmer Ferran Torres steht vor dem nächsten großen Karriereschritt. Nachdem der FC Barcelona seine Dienste offenbar zur Disposition stellt, formiert sich ein hochkarätiges Interessentenfeld. Atlético Madrid sieht in ihm den idealen Nachfolger für Antoine Griezmann, Inter Mailand plant einen Tausch mit Alessandro Bastoni – und nun schalten sich zwei Premier-League-Giganten ein.
Manchester united plant offensive
Die Red Devils haben den 26-Jährigen laut spanischen Medien ganz oben auf ihrer Liste. Nach der möglichen Abkehr von Joshua Zirkzee suchen sie einen flexiblen Offensivspieler, der verschiedene Positionen besetzen kann. Doch United ist nicht allein. Auch Arsenal um Mikel Arteta, der seinen Landsmann seit Jahren beobachtet, bereitet offenbar ein Angebot vor. Die Gunners wollen ihre Offensive verstärken – und kennen Torres' Qualitäten aus gemeinsamen Länderspielzeiten.
Der Katalane kennt die englische Liga nur zu gut. Zwischen 2020 und 2022 spielte er für Manchester City, konnte sich aber unter Pep Guardiola nicht durchsetzen. Barça zahlte damals 55 Millionen Euro Ablöse, um ihn zurück in die Heimat zu holen. Nun könnte es erneut Richtung Insel gehen – allerdings unter anderen Vorzeichen.

Barças dilemma: geld oder leistung?
Beim FC Barcelona brodelt es intern. Präsident Joan Laporta hatte sich während seines Wahlkampfs für einen Verbleib beider Stürmer ausgesprochen – doch die Realität sieht anders aus. Während Robert Lewandowskis Vertrag am 30. Juni ausläuft, steht Torres noch bis 2027 unter Vertrag. Verlängerungsgespräche gab es bisher keine. Stattdessen signalisiert der Klub Bereitschaft, den Spanier abzugeben, um finanziellen Spielraum für neue Transfers zu schaffen.
Die Kaufoption von 30 Millionen Euro, die Barcelona für Torres besitzt, verwandelt sich möglicherweise in ein Verkaufsschild. Die Katalanen wissen: In einem Sommer mit mehreren Top-Abgängen könnte der Verkauf des Außenstürmers die Kasse füllen – und gleichzeititg den eigenen Kader nicht entscheidend schwächen.
Torres selbst schweigt bislang zu den Spekulationen. Doch wer sich in den vergangenen Wochen mit ihm unterhielt, spürte: Er weiß um seine Marktwert. Und er weiß auch, dass dies der Sommer sein könnte, in dem er die Premier League neu erfindet – weg von den Guardiola-Träumen, hin zu einem Stammplatz bei United oder Arsenal. Die englischen Klubs haben ihre Hausaufgaben gemacht. Nun liegt es an Torres, den nächsten Schritt zu wagen.
