Fernández triumphiert in mugello: aprilia schlägt ducati auf hausmannsgebiet!

Ein Paukenschlag aus Mugello: Raúl Fernández vom Aprilia Racing Team hat das Sprintrennen des Großen Preises von Italien für sich entschieden und damit Ducati auf dessen angestammtem Terrain überraschend geschlagen. Der Spanier zeigte eine beeindruckende Vorstellung und behauptete sich gegen Jorge Martín in einem packenden Duell.

Die hitze liegt in der luft – und der sieg in italien

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Die Bedingungen waren alles andere als ideal: 31 Grad Celsius in der Luft und satte 49 Grad auf der Strecke forderten Mensch und Maschine. Trotzdem lieferten die MotoGP-Piloten ein Spektakel, das die Fans begeisterte. Fehlt Alex Márquez und Johann Zarco, die durch Mike Pirro und Jake Crutchlow ersetzt wurden, starteten alle mit einer Mischung aus Medium-Vorder- und weichem Hinterreifen – mit Ausnahme von Fernández und Martín, die auf zwei Mediumreifen setzten. Ein taktischer Schachzug, der sich für Fernández auszahlen sollte.

Marc Márquez, der das Rennen zunächst in Führung übernahm, wurde bereits in den ersten Kurven von Fernández und Martín überholt. Moreira sorgte für eine weitere Überraschung, indem er den erfahrenen Márquez auf den dritten Platz verdrängte. Diggia nutzte die Gelegenheit und überholte sowohl Bezzecchi als auch Márquez, um sich in aussichtsreicher Position zu behaupten. Der Versuch von Márquez, sich im ersten Umlauf zurückzuschlagen, scheiterte an einem zu aggressiven Einlenkvorgang. Acosta wiederum verbuchte einen beachtlichen Aufstieg vom siebten auf den neunten Rang.

Fernández und Martín bauten schnell einen Vorsprung auf das Feld aus, während Di Giannantonio Moreira überholte, jedoch bereits 1,4 Sekunden Rückstand auf das Führungsduo hatte. Ein weiterer Rückschlag für Moreira, als Bezzecchi ihn ebenfalls überholte. Die internen Duelle innerhalb der Teams brachten weitere Spannung – Acosta kämpfte mit Bastianini um Positionen, während Aldeguer wertvolle Sekunden verlor. Doch das Schicksal sollte auch andere ereilen: La Bestia stürzte in Kurve 10, gefolgt von Morbidelli, der ebenfalls den Asphalt küsste.

In der Mitte des Rennens hatte Fernández einen Vorsprung von sieben Zehntelsekunden auf Martín, während Diggia nicht in der Lage war, an das Aprilia-Duo heranzukommen. Márquez konnte Moreira überholen, wobei er zunächst den Innenraum und dann den Außenraum ansteuerte – wobei er und Diogo beide knapp an der Kollision vorbeikamen. Mir musste sich vom Rennen abmelden und deutete mit seinem Blick auf den abgenutzten Hinterreifen die Ursache an. Martín gab jedoch nicht auf und verkürzte den Rückstand auf Fernández, der sich an den Vorfällen von Barcelona erinnerte, bei denen es zu einem Sturz durch Jorge kam, der Raúl die Schuld gab.

Mit einem Rückstand von nur acht Zehntelsekunden nahm Martín die letzte Runde in Angriff. Fernández, der einen Vertrag für 2027 sucht und sich diese Chance erarbeitete, hielt dem Druck stand. Jorge musste schließlich einräumen, dass er dem Triumph von Fernández Tribut zollen musste. Acosta wurde am Ende von Bagnaia und Ogura überholt. Marc Márquez hielt dem Angriff von Aldeguer stand und sicherte sich den fünften Platz.

Die Entscheidung in der Gesamtwertung bleibt spannend: Bezzecchi führt weiterhin mit 12 Punkten vor Martín, während Márquez mit 86 Punkten zurückliegt.