Vingegaard dominiert: lidl-trek rettet den giro, gall überrascht!

Rom – Jonas Vingegaard hat den Giro d'Italia 2026 mit einer beeindruckenden Leistung abgeschlossen, aber das Rennen wurde von unerwarteten Wendungen und starken Leistungen anderer Teams geprägt. Während der Däne bereits früh die Kontrolle übernahm, sorgten Lidl-Trek für Nervenkitzel und Felix Gall für eine Überraschung im Gesamtklassement.

Visma-lease a bike setzt maßstäbe – und vingegaard krönt sich

Vingegaard fuhr das Rennen seiner Karriere. Seine Dominanz war kaum zu übertreffen, und selbst nach dem Gewinn des Trofeo Senza Fine wirkte er überraschend entspannt. Die Interviews nach dem Rennen zeigten einen emotionalen Dänen, der sich des historischen Moments bewusst war. Sein Duell mit Tadej Pogacar bei der Tour de France im Juli verspricht daher ein Spektakel zu werden, nachdem Visma-Lease a Bike seine Stärke unter Beweis gestellt hat.

Lidl-trek: dramatischer sieg in rom beendet durststrecke

Lidl-trek: dramatischer sieg in rom beendet durststrecke

Das deutsche Team Lidl-Trek hatte eine schwierige Giro-Rundfahrt hinter sich. Trotz zahlreicher Versuche, einen Etappensieg einzufahren, blieb es lange Zeit erfolglos. Giulio Ciccone hatte Pech in mehreren Ausreißergruppen, und Derek Gee-West konnte nicht um das Podium kämpfen. Doch am Schlusstag in Rom lief alles zusammen. Jonathan Milan nutzte seine Chance im Sprint und sicherte dem Team den ersehnten Sieg. Die Freude war grenzenlos, wie die Berichte von Bernhard Eisel nach dem Rennen zeigten: "Der Druck war immens hoch!" Walscheid begann kurz nach dem Ziel, den Teambus zu „zerlegen“, während Teutenberg direkt einen Partybefehl verkündete.

Felix gall: stiller triumph im gesamtklassement

Felix gall: stiller triumph im gesamtklassement

Felix Gall fuhr ein konstantes Rennen und sicherte sich einen beeindruckenden zweiten Platz im Gesamtklassement. Seine gleichmäßige Leistung und seine Fähigkeit, die Pässe mit hohem Tempo zu bewältigen, machten ihn zu einem ernstzunehmenden Konkurrenten. „Der beste Felix Gall aller Zeiten“, adelte sein sportlicher Leiter Luke Roberts den Österreicher. Gall selbst betonte, dass vieles in diesen drei Wochen zusammenlief: „Wir sind in den Giro gekommen mit dem Ziel eines Podestplatzes.“

Underdogs sorgen für würze: magnier, dversnes und eulálio im rampenlicht

Underdogs sorgen für würze: magnier, dversnes und eulálio im rampenlicht

Während die großen Teams ihre Dominanz unter Beweis stellten, sorgten die Underdogs für einige der spannendsten Momente des Giro. Paul Magnier, der junge Franzose, gewann drei Etappen und sicherte sich das Punktetrikot. Frederik Dversnes sorgte in Neapel für eine Überraschung, und Afonso Eulálio trug neun Tage lang das Rosa Trikot. Es sind diese unerwarteten Erfolge, die eine Grand Tour so besonders machen. Sie zeigen, dass im Radsport nicht nur die Stars, sondern auch die „anderen“ eine wichtige Rolle spielen.