Romero bricht rekorde – verpasst podest in alcobendas knapp!
Alcobaendas bebte Sportgeschichte, als die spanische Kletterin Leslie Romero bei der Weltcup-Station in Madrid mit ihren Rekordleistungen die Halle in Atem hielt. Nur eine knappe Niederlage im Viertelfinale gegen die Ukrainerin Polina Khalkevych ließ den Traum vom Podest platzen – aber der Weg dorthin war spektakulär.

Ein wettkampf voller persönlicher bestmarken
Romero dominierte zunächst mit einer beeindruckenden Form. Sie pulverisierte nicht ein-, sondern zweimal ihren eigenen spanischen Rekord von 6,70 Sekunden. Zunächst verbesserte sie ihn auf 6,64 Sekunden und schließlich auf sensationelle 6,48 Sekunden! Diese Leistung reichte ihr, um sich mit der zweitbesten Zeit aller Teilnehmerinnen für die Finalrunden zu qualifizieren. Der Jubel der Zuschauer war ohrenbetäubend, als sie im Achtelfinale die Italienerin Beatrice Colli in 6,61 Sekunden besiegte und damit die Hoffnung auf eine Medaille weiter befeuerte.
Doch das Viertelfinale wurde zur Hürde. Gegen Khalkevych, die später im Finale Bronze gewann, zeigte Romero zwar erneut eine herausragende Leistung mit einer Zeit von 6,53 Sekunden – eine Marke, die sie sogar vor dem heutigen Wettkampf als neuen Rekord hätte bedeuten können – doch Khalkevych war an diesem Tag einfach stärker. Ein verpasster Rekord und ein verwehtes Podesttraum.
Auch ihre Landsfrau Carla Martínez war nicht für eine Überraschung gut aufgelegt. Sie scheiterte im Achtelfinale an der chinesischen Kletterin Shaoqin Zhang, die sich später Bronze sicherte. Zhang setzte sich im kleinen Finale gegen ihre chinesische Landsfrau Yuju Mou durch (6,59 Sekunden).
Der Sieg ging an die amtierende Weltcup-Siegerin Emma Hunt aus den USA, die Khalkevych in einem packenden Finale in 6,08 Sekunden bezwingen konnte – nur fünf Hundertstelsekunden mehr als der aktuelle Weltrekord der Polin Aleksandra Miroslaw (6,03 Sekunden). Die Männerwertung wurde vom Chinesen Shouhong Chu dominiert, der das Finale in beeindruckenden 4,75 Sekunden gewann, gefolgt vom ebenfalls chinesischen Jie Yang und dem Amerikaner Zach Hammer.
Erik Noya verpasste als 17. knapp die Finalrunde der Männer, lediglich 0,014 Sekunden fehlten ihm zum Erreichen des Cut-offs von 5,134 Sekunden. Die Diskrepanz zeigt, wie eng die Konkurrenz in der Weltklasse ist.
Leslie Romeros Auftritt in Alcobendas war ein Beweis für ihr außergewöhnliches Talent und ihre harte Arbeit. Auch wenn die Medaille am Ende fehlte, hat sie mit ihren Rekordleistungen und ihrer beeindruckenden Leistung gezeigt, dass sie zu den besten Kletterinnen der Welt gehört. Die Welt wird gespannt sein, was sie bei den kommenden Wettkämpfen zeigen wird.
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