Felipe orts: gravel als sprungbrett für den winter-comeback?
Felipe Orts, der talentierte Cyclocross-Fahrer aus Villajoyosa, blickt mit ruhiger Entschlossenheit auf eine ungewisse Zukunft. Nach einem Winter voller harter Arbeit und überraschend guter Ergebnisse gegen die Top-Stars im Schlamm, steht der Spanier vor einer neuen Herausforderung: die Suche nach einem neuen Team. Doch inmitten dieser Unsicherheit entdeckt Orts eine neue Leidenschaft – das Gravel-Biken – und nutzt es, um seine Form für das entscheidende Comeback im Winter zu halten.
Die gravel-saison als vorbereitung
Orts blickt erwartungsvoll, aber realistisch auf die bevorstehende spanische Gravel-Meisterschaft. „Ich komme, um zu genießen“, betont er. „Gravel ist eine ganz andere Disziplin als Cyclocross, viel länger und anstrengender. Ich setze mir kein Ergebnis-Ziel, sondern will mein Bestes geben.“ Die Konkurrenz ist hoch, denn viele Cross-Country-Mountainbiker (XCM) sind ebenfalls am Start und in Topform. Dennoch will Orts mitmischen und sich dem Kampf stellen.
Der Schlüssel zum Erfolg? Das Gravel-Biken bietet Orts die Möglichkeit, seine Ausdauer zu trainieren – eine essentielle Komponente für den Cyclocross. „Gravel ist sehr fondorientiert, man fährt viele Kilometer und Stunden. Das fehlt im Cyclocross, das eher explosiv ist. Ein guter Trainingsblock jetzt ist wichtig, und Gravel oder XCM helfen dabei, den Rhythmus für die nächste Wettkampfsaison zu halten.“

Teamwechsel und die suche nach stabilität
Doch vor dem Gravel-Abenteuer steht eine noch größere Herausforderung: der Teamwechsel. „Ich werde das Team verlassen, obwohl die sportliche Bilanz sehr positiv war“, erklärt Orts offen. „Der Vertrag läuft aus, und die Struktur kann nicht fortgesetzt werden. Es ist nicht die ideale Situation, aber ich bin zuversichtlich, dass der Wechsel zum Guten führt.“ Die Suche nach einem neuen Zuhause ist in vollem Gange, wobei Orts Wert auf ein solides Projekt legt, das ihm die Möglichkeit zur Weiterentwicklung bietet. Die wirtschaftliche Seite spielt natürlich auch eine Rolle, aber die sportliche Motivation steht im Vordergrund.
Obwohl Gespräche mit anderen Teams laufen, ist noch nichts Konkretes vereinbart. „Ich suche nach einem Projekt, das mich motiviert, weiter zu trainieren und zu wachsen, und das meinen Fahrstil unterstützt.“ Orts blickt nach vorne und erinnert an frühere Erfolge: „Vor zwei Jahren haben wir uns ein starkes Ergebnis bei der EM vorgenommen und es erreicht. Dieses Jahr haben wir die Saison erfolgreich beendet. Wir wollen diese Linie fortsetzen: ehrgeizige Ziele setzen und kontinuierlich Fortschritte machen.“
Die Saison ist noch lang, und Orts ist fest entschlossen, das Beste daraus zu machen. Mit dem Gravel als Sprungbrett und der Hoffnung auf ein neues Team im Blick, ist der Spanier bereit, im Winter zurückzuschlagen und seine Klasse unter Beweis zu stellen. Die Konzentration liegt auf der Form, nicht auf dem Team.
