FC Liverpool: Jamie Carragher kritisiert neue Stürmer
Fc liverpool startet mit durchwachsenem sommer
Trotz enormer Investitionen im
Sommer hat der FC Liverpool einen mehr als durchwachsenen Start in die neue Saison hingelegt. Besonders die Verpflichtung zweier teurer Angreifer sorgt für Diskussionen – auch bei einer Vereins-Ikone.Jamie carragher zeigt sich irritiert
Jamie Carragher (47), langjähriger Abwehr-Star bei den „Reds“, zeigte sich irritiert darüber, dass der Klub mit Hugo Ekitiké (23) und Alexander Isak (26) gleich zwei hochkarätige Mittelstürmer verpflichtet hat, obwohl Trainer Arne Slot (47) in seinem System gewöhnlich nur einen Angreifer aufbietet.
Carragher: fehlentscheidung bei der personalpolitik
Carragher sieht in dieser Personalpolitik eine Fehlentscheidung. Gegenüber „Sky Sport“ erklärte der ehemalige englische Nationalspieler, er sei „fassungslos“ über das Vorgehen seines Ex-Klubs. „Ich kann vollkommen verstehen, dass es nicht einfach ist, und das waren auch immer meine Vorbehalte gegenüber dem Kauf von zwei Stürmern für so viel Geld, die beide auf derselben Position spielen“, sagte er.
Investitionen und transferkosten
Liverpool hatte im Sommer zunächst rund 95 Millionen Euro an Eintracht Frankfurt für Ekitiké gezahlt. Kurz vor dem Ende der Transferperiode kam mit Isak ein weiterer Topstürmer hinzu – für den der Verein die Premier-League-Rekordsumme von 145 Millionen Euro an Newcastle United überwies.
Dilemma bei der integration
Das Dilemma: Beide Spieler sind zentrale Angreifer, doch Slots taktische Ausrichtung bietet lediglich Platz für einen von ihnen, solange keine Systemumstellung erfolgt.
Carragher zweifelt an der tragfähigkeit
Klub-Legende Carragher zweifelt daran, dass dieses Konzept langfristig tragfähig ist: „Ich kann es mir kaum vorstellen. Wie soll das funktionieren?“
Real madrid-spiel ohne isak
Zumindest für den Champions-League-Kracher am Dienstagabend gegen Real Madrid an der heimischen Anfield Road (21 Uhr im Liveticker bei sportbild.de) stellt sich diese Frage nicht. Isak verpasst das Kräftemessen mit den Königlichen aufgrund von Leistenproblemen.
