Fc basel: verletzungspech bremst tsunemoto – comeback in sicht?
Ein Schatten liegt über dem Rechtsverteidiger Keigo Tsunemoto beim FC Basel. Der Japaner, geholt, um die Abwehr zu verstärken, fällt seit Wochen verletzt aus und droht, die Saison vorzeitig zu beenden. Das Comeback rückt in weite Ferne.

Die ursache des ausfalls: ein schalg auf die wade
Anfang März erlitt Tsunemoto im Duell gegen den Grasshopper Club Zürich einen heftigen Schlag auf die Wade. Zunächst als Prellung abgetan, offenbarte die Untersuchung jedoch ein deutlich größeres Problem: Ein sogenanntes Knochenödem, eine schmerzhafte Flüssigkeitsansammlung im Knochen, behindert die Heilung. Die Basler Zeitung berichtet, dass Tsunemoto derzeit nicht einmal das reguläre Training mit der Mannschaft aufnehmen kann.
Das Verletzungsbild ist komplex. Die Wade des Japaners reagiert weiterhin empfindlich, und der Heilungsprozess verläuft schleppend. Die Hoffnung im Lager des FCB ist dennoch vorhanden, dass Tsunemoto in der noch offenen Saison doch noch einmal zum Einsatz kommen kann. Aber die Zeichen stehen nicht gut. Das nächste Nachholspiel gegen den FC Thun am kommenden Samstag wird er definitiv verpassen.
Während der Ausfall Tsunemotos die Situation für Trainer Paulo Sousa zusätzlich erschwert, klettert der FC Thun in der Tabelle und deutet an, dass der Kampf um die Meisterschaft sich weiter zuspitzen wird. Die Abwehr des FC Basel muss sich also erst einmal ohne ihren japanischen Neuzugang schlagen. Ob es für Tsunemoto noch reicht, bleibt abzuwarten. Ein Einsatz in den entscheidenden Spielen der Saison ist höchst fraglich.
