Fc aarau in not: aufstiegträume gefährdet, personalsorgen belasten!

Ein bitterer Abend für den FC Aarau! Das Team von Trainer Stephan Petkovic musste sich am Dienstag in einem umstrittenen Duell gegen Étoile Carouge mit 1:3 geschlagen geben und damit dem Konkurrenten Vaduz wertvolle Punkte im Aufstiegsrennen abgeben. Doch die personellen Sorgenfalten drohen, die Situation noch weiter zu verschärfen.

Vaduz nutzt aarauer patzer zum ausbau der führung

Vaduz nutzt aarauer patzer zum ausbau der führung

Während der FC Aarau patzte, ließ der Tabellenführer Vaduz keine Punkte liegen. Mit einem knappen 3:2-Heimsieg gegen das Schlusslicht Bellinzona baute Vaduz seinen Vorsprung auf drei Zähler aus. Die Aarauer befinden sich nun in einer brenzligen Lage, insbesondere angesichts der kommenden Ausfälle wichtiger Spieler.

Ein Luxus, den Aarau sich derzeit nicht leisten kann: Stammkeeper Marvin Hübel wird aufgrund einer Gelbsperre nach seiner Verwarnung gegen Carouge fehlen. Auch Innenverteidiger David Acquah muss aufgrund einer Sperre ebenfalls aussetzen. Trainer Petkovic steht somit vor einer gewaltigen Herausforderung, die Abwehr umzubauen und eine zuverlässige Alternative im Tor zu finden.

Bei Vaduz fällt lediglich Denis Simani aufgrund einer Gelb-Roten Karte gegen Bellinzona aus – ein vergleichsweise geringer Verlust im Vergleich zu den Ausfällen in Aarau. Die Diskrepanz in der Personalsituation verdeutlicht die Tiefe des Kaders beider Teams und unterstreicht die Schwierigkeit für Aarau, den Anschluss an die Spitze zu halten.

Auch in der restlichen Challenge League gab es weitere Sperren: Théo Barbet von Stade-Lausanne-Ouchy und Freddy Bomo von Bellinzona werden im nächsten Spiel ebenfalls aussetzen müssen. Ein weiterer Rückschlag für Stade-Lausanne-Ouchy ist das Fehlen von Trainer Dalibor Stevanovic im kommenden Match gegen Carouge.

Die kommenden Spiele werden entscheidend sein für den FC Aarau. Die Abwehr muss stabilisiert werden, neue Spieler müssen sich beweisen und die Mannschaft muss ihren Kampfgeist zurückfinden. Andernfalls drohen die Aufstiegsträume zu verpuffen.