Fc aarau bangt um aufstieg: personalsorgen nach bitterer heimniederlage
Ein herber Rückschlag im Aufstiegsrennen: Der FC Aarau musste sich am Dienstagabend Étoile Carouge mit 1:3 geschlagen geben und blickt nun mit Sorge auf die kommenden Partien. Während der Tabellenführer Vaduz davonzieht, verschärft sich die Lage für die Aargauer durch gravierende Personalsorgen.

Die abwehr steht vor dem ausfall wichtiger kräfte
Die Niederlage gegen Carouge war nicht nur sportlich bitter, sondern auch personell belastend. Stammkeeper Marvin Hübel wird aufgrund einer Gelbsperre fehlen, nachdem er im Spiel verwarnt wurde. Auch Innenverteidiger David Acquah muss pausieren. Diese Ausfälle treffen den FCA zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt, da Vaduz den Vorsprung auf drei Punkte ausbauen konnte. Der Leader der Liga sicherte sich einen knappen 3:2-Heimsieg gegen Schlusslicht Bellinzona.
Trainer Dalibor Stevanovic von Stade-Lausanne-Ouchy wird ebenfalls nicht auf der Bank stehen können, was die Situation für Carouge im nächsten Spiel zusätzlich erschwert. Neben Hübel und Acquah müssen sich die Aarauer auch ohne Théo Barbet von Stade-Lausanne-Ouchy und Freddy Bomo von Bellinzona im nächsten Spiel gegen ausgeglichene Gegner behaupten.
Die Situation in der Challenge League ist angespannt. Während der FCA mit Personalsorgen kämpft, profitiert Vaduz von der Stabilität seines Kaders. Es bleibt abzuwarten, ob die Aargauer die schmerzlichen Ausfälle kompensieren und den Anschluss an die Spitze behaupten können. Die kommenden Spiele werden entscheidend sein, um die Ambitionen im Aufstiegsrennen am Leben zu erhalten.
Die Zahlen lügen nicht: Der FCA hat in den letzten drei Spielen nur einen einzigen Punkt geholt. Das zeigt deutlich, dass die Mannschaft derzeit nicht in Bestform ist. Die Personalsorgen und der schwindende Vorsprung vor Vaduz machen die Aufgabe noch schwieriger.
