Haliburton kämpft: achillessehne und gürtelrose brechen star
Indianapolis – Ein Albtraum für Tyrese Haliburton: Der Shooting Guard der Indiana Pacers, der in den NBA Finals schwer verletzt wurde, kämpft nun nicht nur mit den Folgen eines Achillessehnenrisses, sondern auch mit einer schweren Gürtelrose, die sein Gesicht entstellt und seine Genesung erheblich verzögert.
Ein virus, der die reha überschattet
Nur einen Tag nach dem Ende der regulären Saison enthüllte Haliburton, dass die Gürtelrose ihm größere Probleme bereitet habe als die ohnehin komplizierte Achillessehnenrehabilitation. Der 26-Jährige sprach offen über eine „miserable“ Zeit, in der er Gewicht zugenommen, einen Teil seiner Augenbraue verloren und aufgrund von Schwellungen eine Brille tragen müsse, um sich ständig am Auge zu kratzen. „Es war wirklich schlimm“, gestand er in der “Pat McAfee Show”. „Ich habe gute und schlechte Tage, aber die schlechten überwiegen.“
Die Schwellung war derart heftig, dass Haliburton zeitweise nicht einmal vor die Kamera treten konnte. Er sprach über Botox-Injektionen und die Anpassung seiner Medikamente, deren Nebenwirkung eine deutliche Gewichtszunahme sei. Sein Gesicht wirkte zuletzt sichtbar geschwollen – ein zusätzlicher Schock für den jungen Star.

Verletzungspech in der nba
Sportlich hatte Haliburton die gesamte Saison verpasst, nachdem er sich in Game 7 der NBA Finals im Juni die Achillessehne gerissen hatte. Die Pacers bestätigten damals die schwere Verletzung, die ihn für die komplette Spielzeit außer Gefecht setzte. Die Gürtelrose hat ihm zwar keine zusätzlichen Spiele gekostet, verzögerte den ohnehin mühsamen Rehabilitationsprozess jedoch spürbar. Die NBA verzeichnete in dieser Saison insgesamt sieben Achillessehnenrisse – ein alarmierender Höchstwert, der auf eine mögliche Überlastung der Spieler hinweist.
Trotz der Rückschläge gibt es auch positive Signale: Haliburton hat mit Fünf-gegen-Fünf-Scrimmages begonnen und meint, sein Bein „gar nicht mehr“ zu spüren. Doch ein langer Sommer steht bevor, um die Folgen der Krankheit auszukurieren und wieder in Topform zu kommen. Seine Worte, gerichtet an alle über 50: „Ich würde jedem empfehlen, sich impfen zu lassen. Das hier war wirklich kein Spaß.“
Die Geschichte von Tyrese Haliburton ist eine Mahnung: Auch Top-Athleten sind nicht immun gegen Krankheiten und Verletzungen. Sein Kampfgeist und seine Offenheit machen ihn zu einem Vorbild – und zeigen, dass sportlicher Erfolg oft mit persönlichem Leid verbunden ist.
