Chanel totti bei „pechino express“: die 18-jährige will nichts vom showbusiness – und schafft es trotzdem
Die Tochter von Francesco Totti steht plötzlich im Fernsehen, aber sie will nicht berühmt werden. Chanel, 18, tritt bei „Pechino Express“ an – und lacht über das, was alle denken.

„Raccomandati“ nennen wir uns selbst, damit es keiner tut
Mit Filippo Laurino, Sohn von Ilary Blasis Managerin, bildet sie das Traumpaar der Empöhten: zwei Kinder aus dem Dunstkreis von Rom und Mailand, frisch vom Malediven-Urlaub, nun im Dschungelcamp-Format von Sky. Die beiden nannten sich selbst „die Empfohlenen“. Denn das sind sie ja. Empfohlen vom Stammbaum, nicht vom Casting.
Chanel trägt Oversize-Jeans, Turnschuhe, kein Make-up. „Ich mag kein Glitzer“, sagt sie und meint damit auch die Rampenlicht-Welt ihrer Mutter. Ilary Blasi hat ihr den Charakter vererbt, wie sie sagt – und den italischen Begriff für eine gewisse Dreistigkeit. Vom Vater hat sie „das Aussehen, oder?“ Dazu eine Prise Selbstironie und null Interesse an Schauspielkarrieren.
Filippo lacht, wenn er erzählt, wie sie ihn auf der Rennstrecke durch Asien ausbremste. „Chanel ist faul. Wenn Wasser zu weit weg steht, trinkt sie halt nicht.“ Dafür sei sie „die Sonne“ und er „der Mond“, wie Moderator Costantino della Gherardesca es formulierte. Ein Bild, das bleibt.
Das größte Hindernis war nicht die Trennung der Eltern, die öffentlich zerhackt wurde. „Alle redeten, keiner wusste“, sagt Chanel knapp. Das größte Hindernis war das Essen: Reis und Huhn, weil Gewürze ihr den Magen vernebeln. Dazwischen Hunger, Motivation, ein Sieg, der keiner werden will.
„Pechino Express“ ist kein Sprungbrett, sondern ein Testlauf. Chanel will raus aus der Filterblase, aber nicht rein ins Fernsehen. Keine Sehnsucht nach Instagram-Deals, keine Casting-Agenten, die sie anrufen. Nur ein Abenteuer, das sie mit 18 erzählen kann – und ein Vater, der immer noch nicht viele Worte verschwendet. Die Karriere kann warten. Das Erbe auch.
