Everton schlägt chelsea k.o. – roseniors rache, betos doppelpack und ein cl-traum, der zerplatzt

0:3 in Liverpool, fünfter Rückschlag in Folge – Chelsea hat sich selbst aus dem Champions-League-Rennen geschossen, während Everton mit Betos Doppelschlag und einem furiosen Kollektiv die Tabellensprengung perfekt machte.

Die zahlen, die tuchel in den alpträumen verfolgen werden

33. Minute: Beto trifft erstmals, 62. Minute trifft er erneut, 76. Minute legt er für Ndiaye auf – drei Tore, zwei Assists, ein Sieg. Die Blues? Null Torschüsse innerhalb des Strafraums in Halbzeit eins, nur zwei gefährliche Ballgewinne im gesamten Spiel. Die xG-Statistik spricht Bände: 2,4 zu 0,8 für die Toffees, ein Unterschied wie zwischen Premier League und Regionalliga.

Lo que nadie cuenta ist diese Kleinigkeit: Seit dem 2:8 gegen PSG hat Chelsea in fünf Pflichtspielen nur einen Treffer erzielt – und der war ein Eigentor. Die Defensive kostet 300 Millionen, wirkt aber wie ein Kartenhaus. Lewis Hall als Linksverteidiger? Ein Schuljunge gegen Betos Muskelpaket.

Roseniors plan ging auf – und wie

Roseniors plan ging auf – und wie

Liam Rosenior hatte vor dem Spiel gesagt: „Wir spielen mit zwei Zehnern, wir pressen Chelsea in die eigene Hälfte, wir lassen keinen Meter Raum.“ Seine Mannschaft setzte das 1:1 um – Schlagabtausch auf den Außen, McNeil und Harrison ließen Reece James alt aussehen. Die Chelsea-Mitte mit Enzo Fernández und Gallagher? Zu langsam, zu ideenlos, zu überfordert.

Beto nach Abpfiff: „Ich fühle mich hier wie zu Hause.“ Für Chelsea fühlt es sich an wie ein fremdes Wohnzimmer, in dem die Möbel bereits verkauft sind.

Die lücke auf rang vier wächst – und mit ihr der druck

Die lücke auf rang vier wächst – und mit ihr der druck

Vier Punkte fehlen nun auf Newcastle, sechs auf Manchester United. Die restlichen Gegner: Arsenal (Auswärts), Brighton (Heim), Manchester City (Auswärts). Die Saison ist nicht gerettet, sie ist am Scheideweg. Und wer fehlt neben Ekitiké? Ben Chilwell, Reece James, Wesley Fofana – der Kader gleicht einem Lazarett, doch die Verantwortlichen reden von „Mentalität“. Die Mentalität, die am Ende wohl die Europa League bedeutet.

Chelsea-Fans sangen noch in der 80. Minute „We’re by far the greatest team“ – die Ironie war nicht zu überhören. Everton-Fans antworteten mit „You’re just a rich man’s West Ham.“ Die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen und schmerzt vor allem an der Stamford Bridge.