Evenepoel sagt roubaix zu: ardennen rufen, pavé wartet bis 2026
Schock in der Radsportwelt
: Remco Evenepoel wird bei der anspruchsvollen Paris-Roubaix 2026 fehlen. Der belgische Superstar hat seine Pläne geändert und konzentriert sich stattdessen auf die Ardennen-Klassiker. Nach seinem dritten Platz bei der Flandernrundfahrt ist die Entscheidung gefallen – ein Schachzug, der die Konkurrenz überrascht.
Ein debüt, das spuren hinterlässt
Evenepoels erster Auftritt in Flandern war bemerkenswert. Er erreichte das Podium, eine Seltenheit in den letzten drei Jahrzehnten. Nur Mads Pedersen und Kasper Asgreen hatten in den letzten 35 Jahren diesen Erfolg wiederholt. Das zeigt, dass der junge Belgier auf Kopfsteinpflaster durchaus konkurrenzfähig ist. Doch der Terminkalender lässt keine Wahl: Nach dem harten Kampf in Flandern steht die Erholung im Vordergrund, bevor die Ardennen-Klassiker folgen.
Laut Quellen aus dem Team Red Bull-BORA-hansgrohe, die Sporza zitiert, liegt der Fokus nun auf der Vorbereitung auf die Ardennen. Ralph Denk, Teamchef, scheint die strategische Ausrichtung seines Schützlings klar zu verfolgen. Es geht um Regeneration und eine gezielte Taktik für die anstehenden Rennen.
„Es ist das, was ich nächstes Jahr machen möchte“, ließ Evenepoel nach Flandern in einem Interview mit Eurosport wissen, und machte damit seine Absicht deutlich, sich verstärkt den Ardennen-Klassikern zu widmen. Die Ambitionen sind klar, aber der Weg dorthin erfordert eine kluge Planung.
Die Umorientierung ist also in vollem Gange, wenn auch ohne Eile. In 2026 wird sich Evenepoels Engagement auf dem Kopfsteinpflaster auf Flandern beschränken. Roubaix wird vorerst warten müssen. Der Belgier tauscht das unbarmherzige Pflaster gegen die Herausforderungen der Ardennen, wo er am 19. April bei der Amstel Gold Race wieder in Aktion treten wird.
